5. Spieltag Landesliga


Leonberg I ist Wintermeister

Beim Derby zu Hause gegen die gefährlichen Ditzinger hatte Leonberg die passende Antwort auf den schwachen Auftritt am letzten Spieltag in Stuttgart parat. Nachdem sich alle problemlos aufgebaut hatten und es an einigen Brettern schon recht vielversprechend aussah, rauchte Zukri Avdic mit schwarz schnell die Friedenspfeife. Kurz darauf tat es ihm Edgar Stahl gleich. Nachdem er zuerst Remis abgelehnt, beim Versuch seine Stellung zu verbessern, jedoch eigentlich nur das Gegenteil erreicht hatte, gab sich auch Moritz Reck mit dem Remis zufrieden. Damit sollte es dann aber mit der weihnachtlichen Friedfertigkeit vorbei sein. Auch Bernd Schuh lehnte den Friedensschluß ab und führte sein Turm- und Springer-Endspiel souverän zum Sieg. Nachdem er sich in guter Stellung auch noch einen Bauern schnappen konnte, nahm auch Andreas Thiele die Glückwünsche entgegen. Nach einer wechselhaften Partie gelang Ersatzmann Werner Nefzer ein Sieg zum Debüt. In der Zeitnotphase konnte Oliver Günthner einen Läufer einsperren und nachdem dieser verloren war, gab sein Gegner auf. Etwas länger als nötig ließ sich Franz Schlossers Gegner noch die Umwandlung des Mehrbauern zur Dame zeigen, doch schließlich war der höchste Saisonsieg mit 6,5:1,5 perfekt. Durch den hohen Sieg konnte die alleinige Tabellenführung wieder erobert werden und damit hat man, neben der Wintermeisterschaft, jetzt auch wieder richtig gute Karten im am Ende eventuell durch das Brettpunktverhältnis entschiedenen Aufstiegsrennen.

5. Spieltag B-Klasse


Leonberg 3 mit Sieg zum Jahresabschluss

Mit einem 3,5-2,5 Sieg gegen TSV Heimsheim e.V. 2 geht die 3. Mannschaft aus Leonberg in die Winterpause. Staphan Kaufhold an Brett 1 Kurt Greiner an Brett 3 und Orgil Bayarsaikhan an Brett 4 gewannen ihre Partien. Das Remis von August Choma ergab dann die 3,5 Punkte zum Sieg. Die Jungen Wilden Finn Matzel und Marcel Otter gingen leer aus.

4. Spieltag Bezirksliga

Im Schwarzwald tiefgefroren

Ob es nun an der nicht eingeschalteten Heizung im Spielsaal oder an der fehlenden Abgeklärtheit der Leonberger lag, tiefgefroren mit einer 3-5 Niederlage kam die zweite Mannschaft aus Nagold zurück. Eigentlich sah es nach zwei Stunden sehr gut aus, obwohl das Team mit zwei Ersatzleuten unterwegs war. Arthur Schenk zeigte am 1. Brett wieder eine tolle Angriffspartie mit offener h-Linie Richtung gegnerischem Monarchen und nur durch die gekonnte Verteidigung des Nagolder Spitzenspielers konnte dieser noch einen halben Zähler verteidigen. Jürgen Schedler spielte eine solide Partie, die im Mittelspiel ausgeglichen Remis gegeben wurde. Peter König ließ sich eine gewonnene Stellung in Zeitnot noch abluchsen. Orgil Bayarsaikhan spielte tapfer als Ersatzspieler, erreichte nach anfänglich gedrückter Stellung eine eher ausgeglichene Stellung, in der er jedoch dann einen Turm in die eigenen Bauernlinie einbrechen ließ und dann das Endspiel verlor. Werner Nefzer schenkte in der Eröffnung seinem Gegner einen Springer gegen zwei Bauern. Danach bekam er dann trotzdem nach und nach eine schöne Stellung und bekam noch mehr Bauernmaterial und es kam zu einem kämpferischen Remis. Sehr schön spielte Stephan Kaufhold und erkämpfte aus einer soliden Eröffnung heraus eine tolle Angriffsstellung auf die Königsstellung des Gegners und gewann folgerichtig. Bernhard Böhmler spielte durchgehend eine druckvolle Partie. Im Mittelspiel mit Läufer gegen Springer konnte er jedoch nicht mehr als ein Remis herausholen. Eine spannende Partie spielte Martin Berger an Brett 2. In einem seiner typischen schwarzen Aufbauten versuchte er im Mittelspiel einen Bauerndurchbruch im Zentrum. Nicht direkt geplant gab er einen Springer für zwei Bauern und bekam einen schönen Angriff. Wieder einmal in großer Zeitnot verpasste er die guten Züge und mußte sich in einer langen Partie im Endspiel geschlagen geben. Damit war die Niederlage besiegelt.

Schachvarianten

Janusschach als Braingymnastik

Auch wenn das klassische westliche Schach schon seit über 400 Jahre in der bewährten Form gespielt wird, gibt es viele Varianten, die alle ihre Reize und Verfechter haben. Eine dieser Varianten ist das Janusschach, in der eine zusätzliche Figur, der Janus, eingeführt wird. Mytologisch gehört der Janus zu den alten römischen Göttern und wird dort mit zwei Gesichtern dargestellt.

Janusschach2

Dies zwei Gesichter kommen in den Zugmöglichkeiten der Figur zum tragen. Der Spieler entscheidet bei jedem Zug, ob der Janus wie ein Springer oder wie ein Läufer zieht.

Janusschach1

Auf dem Foto (David (l.), Stephan (r.), Bernhard (h.)) sieht man das große Spielfeld mit 10×8 Feldern. Der Janus ist zwischen Turm und Springer angeordnet. Schön ist, dass bei dieser Schachvariante quasi nichts Neues gelernt werden muß. Alle Zugmöglichkeiten sind bekannt. Jeder Schachspieler kann gleich loslegen. Uns macht es sehr viel Spaß!

4. Spieltag Landesliga


Erste Saisonniederlage für Leonberg I

Beim Spitzenspiel am 4. Spieltag in Stuttgart gegen die 3. Mannschaft der Stuttgarter Schachfreunde hatten die Leonberger Denksportler einen gebrauchten Tag erwischt. Das der Tag unter keinem guten Stern stand zeigte sich bereits, als Andreas Thiele bei seiner ersten Raucherpause die durch den hereingetragenen und geschmolzenen Schnee spiegelglatte Treppe hinunter fiel. Kurz darauf folgten die ersten Rückschläge. Oliver Günthner konnte am Spitzenbrett keinerlei Vorteile aus der Eröffnung herausholen und da der Gegner die Partie quasi herunterblitzte, war auch die Zeit schlechter. Folgerichtig gab er sich mit dem Remis zufrieden. Moritz Reck behandelte die Eröffnung arg luftig. Einen Fehler, den sein Gegner mit einem Opfer gnadenlos offen legte. Auch Zukri Avdic stand sehr verdächtig, als sein Gegner ihm einen Bauern abnahm, aber Zukri gelang es den Gegner in taktische Scharmützel zu verwickeln, bei denen er den Überblick behielt und schließlich mit einem Mehrturm souverän gewann. Bernd Schuh konnte im Mittelspiel eine Qualität einsammeln und, auch wenn die Partie am längsten dauerte, war der ganze Punkt eigentlich nie in Gefahr. Arthur Schenk musste dann seiner offenen Königsstellung bei schlechter Entwicklung Tribut zollen und aufgeben. Somit ein imaginärer Zischenstand von 2,5:2,5 und alles offen. In den 3 noch laufenden Partien standen Andreas Thiele und Franz Schlosser eigentlich sehr bequem, während Edgar Stahl gewissen Druck aushalten musste. Leider verloren letzten Endes alle 3 während der Zeitnotphase, was die deutliche 5,5:2,5 Niederlage besiegelte. Die einzig positive Nachricht des Tages (neben der Tatsache das Andreas Thiele weitgehend unverletzt blieb) war, dass uns durch die Niederlage von Backnang gegen unseren nächsten Gegner Ditzingen die Tabellenführung (jetzt Punkt und Brettpunktgleich mit den Stuttgarter SF) erhalten blieb. Damit das auch weiter der Fall bleibt, ist allerdings eine gehörige Steigerung beim Heimspiel am 16.12. nötig.

 

4. Spieltag B-Klasse

Heimpleite von Leonberg 3

Mit einem 2,5-3,5 gegen Spvgg Böblingen 3 fuhr das 3. Team der Leonberger die 3. Niederlage in Folge ein. Bei Stephan Kaufhold an Brett 1 sah es lange nach einem Remis aus. Ein Springeropfer brach dem Gegner dann doch das Genick, so dass Stephan einen Sieg verbuchen konnte. David Schenzle an Brett 4 überrollte seinen Gegner förmlich. Dieser stellte daraufhin einen Turm ein. Souverän spielte David dann seine Partie zu Ende und gewann sehr klar. Finn Matzel spielte stark auf, doch der Gegner wusste sich zu verteidigen und somit endete die Partie leider nur remis. August Choma verlor durch einen Fehler im Mittelspiel, den der Gegner konsequent ausnutzte und zum Sieg verwandelte. Marcel Otter verlor leider im Endspiel, nach einem ausgeglichenen Spiel. Die Partie von Kurt Greiner sah lange nach einem Remis aus. Sein Gegner konnte die Stellung jedoch plötzlich öffnen und gewann zwei Bauern, mit diesen konnte er dann im Endspiel gewinnen.

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Finn Matzel (r.)  bei seiner Remis-Partie

Es sah also lange nach einem Mannschaftspunktgewinn aus, am Ende gab es jedoch eine bittere Heimniederlage. Das Vorhaben, in dieser Saison im oberen Tabellendrittel für Stimmung zu sorgen, kann mit dieser Niederlage wohl eher begraben werden.

 

3. Spieltag B-Klasse

Niederlage der 3. Mannschaft gegen Holzgerlingen

Der Sieg von Finn Matzel an Brett 5 versprach für den Spieltag sehr viel. Finn nutzte einen falsch berechneten Mattangriff seines Gegner sehr schön aus, gewann zunächst einen Läufer und später auch einen Turm, so dass sein Gegner resigniert auf gab. Dazu gesellte sich ein solides Remis von Marcel Otter an Brett 6 und ein Sieg von David Schenzle an Brett 3, der gekonnt eine Ungenauigkeit seines Gegners im Mittelspiel ausnutzte und zwei gesunde Mehrbauern erreichte. Leider setzte sich eine schöne Angriffststellung von Kurt Greiner nicht durch. Auch Matthias Malitte gab seinen Punkt ab. Lange sah es am Spitzenbrett nach einem Remis aus, was zum Unentschieden gereicht hätte. Leider verlor Stephan Kaufhold dann doch im Endspiel. Somit unterlag der Leonberg 3 dem  SSV Turm Holzgerlingen 2 mit 2,5-3,5.

B-Klasse20121117

Die Ergebnisse des Spieltags in B-Klasse führten zu einer spannenden Tabellensituation. 7 von den 10 Teams haben 3 oder 2 Mannschaftspunkte, selbst der Tabellenführer hat schon einen Punkt abggeben, so dass quasi für alle Teams noch alles möglich ist.

2. Runde Viererpokal

Freitagabend-Pokalfight in Leonberg

Beide Teams kämpften am Freitagabend um den Einzug ins Viererpokal-Halbfinale. In Team 1 spielten Edgar Stahl, Franz Schlosser, Andreas Thiele und Stephan Kaufhold gegen Magstadt und erreichten ein 2-2. Nach Berliner Wertung schied das Team leider aus, da Andreas Thiele an Brett 3 verlor und Stephan Kaufhold „nur“ an Brett 4 gewann. Edgar Stahl und Franz Schlosser remisierten ihre jeweilige Partie.

Pokal20121116

Besser kämpfte Team 2 mit Bernd Schuh, Moritz Reck, Arthur Schenk und Peter König. Mit Siegen von Moritz Reck (Brett 2) und Peter König (Brett 4) sowie einem Remis von Bernd Schuh am Spitzenbrett wurde dass Halbfinale mit einem 2,5-1,5 gegen  DJK Stuttgart-Süd 1 im Viererpokal erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

3. Spieltag Bezirksliga

Leonberg 2 gewinnt im Kellerduell

mit einem 5-3 konnte die 2. Leonberger Mannschaft das Bezirksliga-Kellerduell gegen die Stuttgarter Schachfreunde 5 für sich entscheiden. In der Akademie Schloß Solitude ergab sich ein spannender Mannschaftskampf, den Bernhard Böhmler an Brett 7 nach einem großartigen Kampf im letzten Spiel zum Mannschaftssieg abschließen konnte.

Bezirksliga20121111

Zunächst erkämpfte Ulrich Scheibe an Brett 5 ein schnelles Remis. Auch Till Engelhardt erreichte ein Remis, nachdem er sich in einer komplizierten Verteidigungsstellung keine Blöße gab. Werner Nefzer gewann durch druckvolles Spiel eine Qualität und konnte dann auf zwei offenen Linien mit Türmen und Dame den entscheidenen Vorteil herausspielen, um einen vollen Zähler für Leonberg ein zu fahren. Peter König konnte leider seinen Stellungsvorteil nicht optimal verwerten, und steuerte „nur“ einen halben Zähler zum Gesamtergebnis bei. Norbert Nitsch erkämpfte ein sicheres Remis. Überragend spielte Arthur Schenk am Spitzenbrett und setzte seine Gegner in einem tollen Damen-Turm Mittelspiel matt. Hiermit war das Unentschieden auf jeden Fall schon gesichert. Einen großen Druck mußte Martin Berger mit seiner zu passiven Verteidigungsstellung mit Schwarz bekämpfen. Der hohe Zeitverbrauch in der mittleren Phase führte dann zur Zeitüberschreitung im 38. Zug. Nun hing alles an Bernhard Böhmler, der, wie schon angesprochen, eine Sieg in einem spannenden Springer-Läufer-Bauern-Endspiel erringen konnte.
Mit diesem Sieg als Rückenwind gilt es nun, im nächsten Spiel im Dezember gegen Nagold noch mehr Fahrt auf zu nehmen!

3. Spieltag Landesliga

Leonberg I grüßt weiterhin von der Spitze

Das Landesliga Gastspiel des SK Schmiden/Canstatt am 3. Spieltag schien eigentlich bereits mit Spielbeginn um 9 Uhr entschieden. Schmiden konnte nur 6 Spieler aufbieten und so sorgten Moritz Reck und Edgar Stahl bereits mit ihrer Anwesenheit für eine komfortable 2:0 Führung. Da Leonberg nomminell an keinem Brett schlechter war, stellten sich alle auf einen ruhigen Sonntag Vormittag ein. Vielleicht war sich aber der ein oder andere doch zu sicher. Zunächst konnte Oliver Günthner am Spitzenbrett noch ein sicherer Schwarzremis verbuchen, doch danach begannen die Leonberger zu wackeln. Martin Berger fand in guter Stellung nicht den richtigen Plan und büste eine Qualität ein, Zukri Avdic hatte einen Bauern mehr, aber stand dafür sehr verdächtig. Bei Franz Schlosser drohte ein Bauer flöten zu gehen, Andreas Thiele stand gedrückt und bei Bernd Schuh waren in Folge eines schönen Opferangriffs von Volker Scheeff der Flucht des Königs auf den Damenflügel 3 ganze Bauern zum Opfer gefallen. Zu diesem Zeitpunkt musste man sich überlegen an welchem Brett den wenigstens die 1,5 Punkte für ein 4:4 herkommen sollten. Doch dann bot Zukris Gegner Remis an und damit wendete sich das Blatt. Durch ein rechtzeitiges Remisgebot unterband Franz Schlosser die Kombinationsrechnung des Gegners der den Friedensschluß ebenfalls akzeptierte. Damit fehlte nur noch ein halber Punkt und der Optimismus kehrte zurück. Mit einer starken kämpferischen Leistung bereitete Martin Berger seinem Gegner mit dem Springerpaar so lange Probleme bis dieser einen Bauern und damit dem Leonberger auch einen halben Punkt geben musste. Bernd Schuh konnte während der Zeitnot des Gegners im Schwerfigurenendspiel satte 4 Bauern zurückgewinnen und verwertete seinen daraus resultierenden einen Mehrbauer dann souverän zum Siegpunkt.

Landesliga20121104
Bernd Schuh bei seinem Gewinn zum 5-2 (l.)

Auch Andreas Thiele hatte sich noch befreien können, akzeptierte dann aber in besserer Stellung das Remisgebot zum 5,5:2,5 Endstand. Damit fährt Leonberg als Tabellenführer zum Spitzenspiel am 2.12. in Stuttgart, die heute im Verfolgerduell gegen den neuen Tabellenzweiten Backnang unterlagen. Über Unterstützung und Zuschauer würde sich die Mannschaft freuen.