Finaleinzug im Viererpokal Stuttgart

Sieg auf den Fildern

Mit einem 3-1 Sieg über Stetten a.d.F. erreichte Leonberg mit einem der gemeldeten Teams das Finale um den Viererpokal des Schachbezirks Stuttgart und ist somit schon für den württembergischen Viererpokal qualifiziert. Bernd Schuh und Franz Schlosser gewannen ihre Partien. Moritz Reck und Edgar Stahl remisierten. Im Finale geht es nun um die Wiederholung des Vorjahresgewinns. Der Gegner wird in der Begegnung zwischen Schönaich und Magstadt ausgespielt.

5. Spieltag Bezirksliga

Heißes Match im kalten Januar

Einen spannenden Kampf lieferten sich Herrenberg und das zweite Team des Leonberger Schachvereins in der Bezirksliga.

Bezirksliga20130113
Die Stille vor dem Kampf in der Steinturnhalle in Leonberg

Vom Papier her waren die Herrenberger hoch favorisiert. Zudem fehlten bei den Leonbergern zwei Stammspieler. Auf ein schnelles Remis einigten sich Arthur Schenk und sein Kontrahent an Brett 1. Trotz einer guten Leistung musste August Choma an Brett 7 eine Niederlage hinnehmen, nachdem ihm sein Gegner im Mittelspiel durch einen heranstürmenden Freibauern eine Figur abnehmen konnte. Jürgen Schedler fand sich plötzlich in einer brenzligen Situation wieder, in der ein Bauer verloren gehen sollte. Mit einem Qualitätsopfer egriff er die Initiative, was sich dann auch als Glücksfall erwies. Nach einer Ungenauigkeit des Gegners, konnte dieser danach nicht verhindern, dass sich ein Freibauer zu einem Riesen entwickelte und einen Punkt einbrachte. Martin Berger nahm dann an Brett 2 in etwas aktiverer Stellung ein Remisangebot an, so dass es 2-2 stand. Nach harten Kämpfen und Mittelspielstellungen, die Punkte hätten einbringen können, verloren Till Engelhardt und David Schenzle ihre Partien im Endspiel. Peter König erreichte an Brett 3 eine schöne Angriffsstellung, verpaßte es jedoch den Gewinnzug zu machen und musste dann doch in ein Remis einwilligen. Ähnlich ging es Bernhard Böhmler, der den einfachen Gewinnweg über einen Qualitätsgewinn übersah und mit einer Punkteteilung zufrieden sein musste. Somit stand leider die Niederlage mit 3-5 fest.

Trotz fehlender Stammspieler waren Mannschaftspunkte in greifbarer Nähe. Schade, dass es nicht geklappt hat. Aber wie man so schön sagt: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“ – Wir sind für die nächse Runde in Oeffingen bereit!

 

Stand Monatsblitz 2013

Massenstart im Januar

Mit 15 TeilnehmerInnen startete die Blitzschachsaison ins Jahr 2013. Ein knappes Rennen um den Sieg fuhren Moritz Reck und Thanh Kien Tran, bei dem  Moritz dann mit einem Punkt Vorsprung als erster durchs Ziel düste. Knapp dahinter folgten Franz Schlosser und Andreas Thiele mit jeweils 10 Punkten. >>Tabelle

Monatsblitz_Januar_2013

Mit den vielen Teilnehmern aller Spielstärken, Vereinsmitgliedern und Gästen sowie spannenden Spielen machte es richtig Spaß und verspricht eine spannende Jahreswertung. Am 1. Februar gibt es die zweite Runde und wir laden alle Blitzschachfreunde herzlich zur Turnierserie ein! In der >>Ausschreibung findet ihr die Details zur Turnierserie.

Stand Monatsblitzturnier 2012

Andreas Thiele Vereinsblitzschachmeister

Die Auswertung der Monatsblitzturniere gibt es hier: Stand 7.12.2012. Andreas Thiele gewann mit  4 bzw. 5 Punkten Vorsprung vor Bernd Schuh und Edgar Stahl die Jahreswertung der Monatsblitzturnier-Serie. Herlichen Glückwunsch zum Sieg und dem Titel Vereinsblitzschachmeister.

Am 4. Januar geht es gleich mit der neuen Monatsblitzserie los! Hier gibt es die Ausschreibung. Viel Erfolg und Spaß!

5. Spieltag Landesliga


Leonberg I ist Wintermeister

Beim Derby zu Hause gegen die gefährlichen Ditzinger hatte Leonberg die passende Antwort auf den schwachen Auftritt am letzten Spieltag in Stuttgart parat. Nachdem sich alle problemlos aufgebaut hatten und es an einigen Brettern schon recht vielversprechend aussah, rauchte Zukri Avdic mit schwarz schnell die Friedenspfeife. Kurz darauf tat es ihm Edgar Stahl gleich. Nachdem er zuerst Remis abgelehnt, beim Versuch seine Stellung zu verbessern, jedoch eigentlich nur das Gegenteil erreicht hatte, gab sich auch Moritz Reck mit dem Remis zufrieden. Damit sollte es dann aber mit der weihnachtlichen Friedfertigkeit vorbei sein. Auch Bernd Schuh lehnte den Friedensschluß ab und führte sein Turm- und Springer-Endspiel souverän zum Sieg. Nachdem er sich in guter Stellung auch noch einen Bauern schnappen konnte, nahm auch Andreas Thiele die Glückwünsche entgegen. Nach einer wechselhaften Partie gelang Ersatzmann Werner Nefzer ein Sieg zum Debüt. In der Zeitnotphase konnte Oliver Günthner einen Läufer einsperren und nachdem dieser verloren war, gab sein Gegner auf. Etwas länger als nötig ließ sich Franz Schlossers Gegner noch die Umwandlung des Mehrbauern zur Dame zeigen, doch schließlich war der höchste Saisonsieg mit 6,5:1,5 perfekt. Durch den hohen Sieg konnte die alleinige Tabellenführung wieder erobert werden und damit hat man, neben der Wintermeisterschaft, jetzt auch wieder richtig gute Karten im am Ende eventuell durch das Brettpunktverhältnis entschiedenen Aufstiegsrennen.

5. Spieltag B-Klasse


Leonberg 3 mit Sieg zum Jahresabschluss

Mit einem 3,5-2,5 Sieg gegen TSV Heimsheim e.V. 2 geht die 3. Mannschaft aus Leonberg in die Winterpause. Staphan Kaufhold an Brett 1 Kurt Greiner an Brett 3 und Orgil Bayarsaikhan an Brett 4 gewannen ihre Partien. Das Remis von August Choma ergab dann die 3,5 Punkte zum Sieg. Die Jungen Wilden Finn Matzel und Marcel Otter gingen leer aus.

4. Spieltag Bezirksliga

Im Schwarzwald tiefgefroren

Ob es nun an der nicht eingeschalteten Heizung im Spielsaal oder an der fehlenden Abgeklärtheit der Leonberger lag, tiefgefroren mit einer 3-5 Niederlage kam die zweite Mannschaft aus Nagold zurück. Eigentlich sah es nach zwei Stunden sehr gut aus, obwohl das Team mit zwei Ersatzleuten unterwegs war. Arthur Schenk zeigte am 1. Brett wieder eine tolle Angriffspartie mit offener h-Linie Richtung gegnerischem Monarchen und nur durch die gekonnte Verteidigung des Nagolder Spitzenspielers konnte dieser noch einen halben Zähler verteidigen. Jürgen Schedler spielte eine solide Partie, die im Mittelspiel ausgeglichen Remis gegeben wurde. Peter König ließ sich eine gewonnene Stellung in Zeitnot noch abluchsen. Orgil Bayarsaikhan spielte tapfer als Ersatzspieler, erreichte nach anfänglich gedrückter Stellung eine eher ausgeglichene Stellung, in der er jedoch dann einen Turm in die eigenen Bauernlinie einbrechen ließ und dann das Endspiel verlor. Werner Nefzer schenkte in der Eröffnung seinem Gegner einen Springer gegen zwei Bauern. Danach bekam er dann trotzdem nach und nach eine schöne Stellung und bekam noch mehr Bauernmaterial und es kam zu einem kämpferischen Remis. Sehr schön spielte Stephan Kaufhold und erkämpfte aus einer soliden Eröffnung heraus eine tolle Angriffsstellung auf die Königsstellung des Gegners und gewann folgerichtig. Bernhard Böhmler spielte durchgehend eine druckvolle Partie. Im Mittelspiel mit Läufer gegen Springer konnte er jedoch nicht mehr als ein Remis herausholen. Eine spannende Partie spielte Martin Berger an Brett 2. In einem seiner typischen schwarzen Aufbauten versuchte er im Mittelspiel einen Bauerndurchbruch im Zentrum. Nicht direkt geplant gab er einen Springer für zwei Bauern und bekam einen schönen Angriff. Wieder einmal in großer Zeitnot verpasste er die guten Züge und mußte sich in einer langen Partie im Endspiel geschlagen geben. Damit war die Niederlage besiegelt.

Schachvarianten

Janusschach als Braingymnastik

Auch wenn das klassische westliche Schach schon seit über 400 Jahre in der bewährten Form gespielt wird, gibt es viele Varianten, die alle ihre Reize und Verfechter haben. Eine dieser Varianten ist das Janusschach, in der eine zusätzliche Figur, der Janus, eingeführt wird. Mytologisch gehört der Janus zu den alten römischen Göttern und wird dort mit zwei Gesichtern dargestellt.

Janusschach2

Dies zwei Gesichter kommen in den Zugmöglichkeiten der Figur zum tragen. Der Spieler entscheidet bei jedem Zug, ob der Janus wie ein Springer oder wie ein Läufer zieht.

Janusschach1

Auf dem Foto (David (l.), Stephan (r.), Bernhard (h.)) sieht man das große Spielfeld mit 10×8 Feldern. Der Janus ist zwischen Turm und Springer angeordnet. Schön ist, dass bei dieser Schachvariante quasi nichts Neues gelernt werden muß. Alle Zugmöglichkeiten sind bekannt. Jeder Schachspieler kann gleich loslegen. Uns macht es sehr viel Spaß!

4. Spieltag Landesliga


Erste Saisonniederlage für Leonberg I

Beim Spitzenspiel am 4. Spieltag in Stuttgart gegen die 3. Mannschaft der Stuttgarter Schachfreunde hatten die Leonberger Denksportler einen gebrauchten Tag erwischt. Das der Tag unter keinem guten Stern stand zeigte sich bereits, als Andreas Thiele bei seiner ersten Raucherpause die durch den hereingetragenen und geschmolzenen Schnee spiegelglatte Treppe hinunter fiel. Kurz darauf folgten die ersten Rückschläge. Oliver Günthner konnte am Spitzenbrett keinerlei Vorteile aus der Eröffnung herausholen und da der Gegner die Partie quasi herunterblitzte, war auch die Zeit schlechter. Folgerichtig gab er sich mit dem Remis zufrieden. Moritz Reck behandelte die Eröffnung arg luftig. Einen Fehler, den sein Gegner mit einem Opfer gnadenlos offen legte. Auch Zukri Avdic stand sehr verdächtig, als sein Gegner ihm einen Bauern abnahm, aber Zukri gelang es den Gegner in taktische Scharmützel zu verwickeln, bei denen er den Überblick behielt und schließlich mit einem Mehrturm souverän gewann. Bernd Schuh konnte im Mittelspiel eine Qualität einsammeln und, auch wenn die Partie am längsten dauerte, war der ganze Punkt eigentlich nie in Gefahr. Arthur Schenk musste dann seiner offenen Königsstellung bei schlechter Entwicklung Tribut zollen und aufgeben. Somit ein imaginärer Zischenstand von 2,5:2,5 und alles offen. In den 3 noch laufenden Partien standen Andreas Thiele und Franz Schlosser eigentlich sehr bequem, während Edgar Stahl gewissen Druck aushalten musste. Leider verloren letzten Endes alle 3 während der Zeitnotphase, was die deutliche 5,5:2,5 Niederlage besiegelte. Die einzig positive Nachricht des Tages (neben der Tatsache das Andreas Thiele weitgehend unverletzt blieb) war, dass uns durch die Niederlage von Backnang gegen unseren nächsten Gegner Ditzingen die Tabellenführung (jetzt Punkt und Brettpunktgleich mit den Stuttgarter SF) erhalten blieb. Damit das auch weiter der Fall bleibt, ist allerdings eine gehörige Steigerung beim Heimspiel am 16.12. nötig.