Schachvarianten

Janusschach als Braingymnastik

Auch wenn das klassische westliche Schach schon seit über 400 Jahre in der bewährten Form gespielt wird, gibt es viele Varianten, die alle ihre Reize und Verfechter haben. Eine dieser Varianten ist das Janusschach, in der eine zusätzliche Figur, der Janus, eingeführt wird. Mytologisch gehört der Janus zu den alten römischen Göttern und wird dort mit zwei Gesichtern dargestellt.

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Dies zwei Gesichter kommen in den Zugmöglichkeiten der Figur zum tragen. Der Spieler entscheidet bei jedem Zug, ob der Janus wie ein Springer oder wie ein Läufer zieht.

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Auf dem Foto (David (l.), Stephan (r.), Bernhard (h.)) sieht man das große Spielfeld mit 10×8 Feldern. Der Janus ist zwischen Turm und Springer angeordnet. Schön ist, dass bei dieser Schachvariante quasi nichts Neues gelernt werden muß. Alle Zugmöglichkeiten sind bekannt. Jeder Schachspieler kann gleich loslegen. Uns macht es sehr viel Spaß!

4. Spieltag Landesliga


Erste Saisonniederlage für Leonberg I

Beim Spitzenspiel am 4. Spieltag in Stuttgart gegen die 3. Mannschaft der Stuttgarter Schachfreunde hatten die Leonberger Denksportler einen gebrauchten Tag erwischt. Das der Tag unter keinem guten Stern stand zeigte sich bereits, als Andreas Thiele bei seiner ersten Raucherpause die durch den hereingetragenen und geschmolzenen Schnee spiegelglatte Treppe hinunter fiel. Kurz darauf folgten die ersten Rückschläge. Oliver Günthner konnte am Spitzenbrett keinerlei Vorteile aus der Eröffnung herausholen und da der Gegner die Partie quasi herunterblitzte, war auch die Zeit schlechter. Folgerichtig gab er sich mit dem Remis zufrieden. Moritz Reck behandelte die Eröffnung arg luftig. Einen Fehler, den sein Gegner mit einem Opfer gnadenlos offen legte. Auch Zukri Avdic stand sehr verdächtig, als sein Gegner ihm einen Bauern abnahm, aber Zukri gelang es den Gegner in taktische Scharmützel zu verwickeln, bei denen er den Überblick behielt und schließlich mit einem Mehrturm souverän gewann. Bernd Schuh konnte im Mittelspiel eine Qualität einsammeln und, auch wenn die Partie am längsten dauerte, war der ganze Punkt eigentlich nie in Gefahr. Arthur Schenk musste dann seiner offenen Königsstellung bei schlechter Entwicklung Tribut zollen und aufgeben. Somit ein imaginärer Zischenstand von 2,5:2,5 und alles offen. In den 3 noch laufenden Partien standen Andreas Thiele und Franz Schlosser eigentlich sehr bequem, während Edgar Stahl gewissen Druck aushalten musste. Leider verloren letzten Endes alle 3 während der Zeitnotphase, was die deutliche 5,5:2,5 Niederlage besiegelte. Die einzig positive Nachricht des Tages (neben der Tatsache das Andreas Thiele weitgehend unverletzt blieb) war, dass uns durch die Niederlage von Backnang gegen unseren nächsten Gegner Ditzingen die Tabellenführung (jetzt Punkt und Brettpunktgleich mit den Stuttgarter SF) erhalten blieb. Damit das auch weiter der Fall bleibt, ist allerdings eine gehörige Steigerung beim Heimspiel am 16.12. nötig.

 

4. Spieltag B-Klasse

Heimpleite von Leonberg 3

Mit einem 2,5-3,5 gegen Spvgg Böblingen 3 fuhr das 3. Team der Leonberger die 3. Niederlage in Folge ein. Bei Stephan Kaufhold an Brett 1 sah es lange nach einem Remis aus. Ein Springeropfer brach dem Gegner dann doch das Genick, so dass Stephan einen Sieg verbuchen konnte. David Schenzle an Brett 4 überrollte seinen Gegner förmlich. Dieser stellte daraufhin einen Turm ein. Souverän spielte David dann seine Partie zu Ende und gewann sehr klar. Finn Matzel spielte stark auf, doch der Gegner wusste sich zu verteidigen und somit endete die Partie leider nur remis. August Choma verlor durch einen Fehler im Mittelspiel, den der Gegner konsequent ausnutzte und zum Sieg verwandelte. Marcel Otter verlor leider im Endspiel, nach einem ausgeglichenen Spiel. Die Partie von Kurt Greiner sah lange nach einem Remis aus. Sein Gegner konnte die Stellung jedoch plötzlich öffnen und gewann zwei Bauern, mit diesen konnte er dann im Endspiel gewinnen.

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Finn Matzel (r.)  bei seiner Remis-Partie

Es sah also lange nach einem Mannschaftspunktgewinn aus, am Ende gab es jedoch eine bittere Heimniederlage. Das Vorhaben, in dieser Saison im oberen Tabellendrittel für Stimmung zu sorgen, kann mit dieser Niederlage wohl eher begraben werden.

 

3. Spieltag B-Klasse

Niederlage der 3. Mannschaft gegen Holzgerlingen

Der Sieg von Finn Matzel an Brett 5 versprach für den Spieltag sehr viel. Finn nutzte einen falsch berechneten Mattangriff seines Gegner sehr schön aus, gewann zunächst einen Läufer und später auch einen Turm, so dass sein Gegner resigniert auf gab. Dazu gesellte sich ein solides Remis von Marcel Otter an Brett 6 und ein Sieg von David Schenzle an Brett 3, der gekonnt eine Ungenauigkeit seines Gegners im Mittelspiel ausnutzte und zwei gesunde Mehrbauern erreichte. Leider setzte sich eine schöne Angriffststellung von Kurt Greiner nicht durch. Auch Matthias Malitte gab seinen Punkt ab. Lange sah es am Spitzenbrett nach einem Remis aus, was zum Unentschieden gereicht hätte. Leider verlor Stephan Kaufhold dann doch im Endspiel. Somit unterlag der Leonberg 3 dem  SSV Turm Holzgerlingen 2 mit 2,5-3,5.

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Die Ergebnisse des Spieltags in B-Klasse führten zu einer spannenden Tabellensituation. 7 von den 10 Teams haben 3 oder 2 Mannschaftspunkte, selbst der Tabellenführer hat schon einen Punkt abggeben, so dass quasi für alle Teams noch alles möglich ist.

2. Runde Viererpokal

Freitagabend-Pokalfight in Leonberg

Beide Teams kämpften am Freitagabend um den Einzug ins Viererpokal-Halbfinale. In Team 1 spielten Edgar Stahl, Franz Schlosser, Andreas Thiele und Stephan Kaufhold gegen Magstadt und erreichten ein 2-2. Nach Berliner Wertung schied das Team leider aus, da Andreas Thiele an Brett 3 verlor und Stephan Kaufhold „nur“ an Brett 4 gewann. Edgar Stahl und Franz Schlosser remisierten ihre jeweilige Partie.

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Besser kämpfte Team 2 mit Bernd Schuh, Moritz Reck, Arthur Schenk und Peter König. Mit Siegen von Moritz Reck (Brett 2) und Peter König (Brett 4) sowie einem Remis von Bernd Schuh am Spitzenbrett wurde dass Halbfinale mit einem 2,5-1,5 gegen  DJK Stuttgart-Süd 1 im Viererpokal erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

3. Spieltag Bezirksliga

Leonberg 2 gewinnt im Kellerduell

mit einem 5-3 konnte die 2. Leonberger Mannschaft das Bezirksliga-Kellerduell gegen die Stuttgarter Schachfreunde 5 für sich entscheiden. In der Akademie Schloß Solitude ergab sich ein spannender Mannschaftskampf, den Bernhard Böhmler an Brett 7 nach einem großartigen Kampf im letzten Spiel zum Mannschaftssieg abschließen konnte.

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Zunächst erkämpfte Ulrich Scheibe an Brett 5 ein schnelles Remis. Auch Till Engelhardt erreichte ein Remis, nachdem er sich in einer komplizierten Verteidigungsstellung keine Blöße gab. Werner Nefzer gewann durch druckvolles Spiel eine Qualität und konnte dann auf zwei offenen Linien mit Türmen und Dame den entscheidenen Vorteil herausspielen, um einen vollen Zähler für Leonberg ein zu fahren. Peter König konnte leider seinen Stellungsvorteil nicht optimal verwerten, und steuerte „nur“ einen halben Zähler zum Gesamtergebnis bei. Norbert Nitsch erkämpfte ein sicheres Remis. Überragend spielte Arthur Schenk am Spitzenbrett und setzte seine Gegner in einem tollen Damen-Turm Mittelspiel matt. Hiermit war das Unentschieden auf jeden Fall schon gesichert. Einen großen Druck mußte Martin Berger mit seiner zu passiven Verteidigungsstellung mit Schwarz bekämpfen. Der hohe Zeitverbrauch in der mittleren Phase führte dann zur Zeitüberschreitung im 38. Zug. Nun hing alles an Bernhard Böhmler, der, wie schon angesprochen, eine Sieg in einem spannenden Springer-Läufer-Bauern-Endspiel erringen konnte.
Mit diesem Sieg als Rückenwind gilt es nun, im nächsten Spiel im Dezember gegen Nagold noch mehr Fahrt auf zu nehmen!

3. Spieltag Landesliga

Leonberg I grüßt weiterhin von der Spitze

Das Landesliga Gastspiel des SK Schmiden/Canstatt am 3. Spieltag schien eigentlich bereits mit Spielbeginn um 9 Uhr entschieden. Schmiden konnte nur 6 Spieler aufbieten und so sorgten Moritz Reck und Edgar Stahl bereits mit ihrer Anwesenheit für eine komfortable 2:0 Führung. Da Leonberg nomminell an keinem Brett schlechter war, stellten sich alle auf einen ruhigen Sonntag Vormittag ein. Vielleicht war sich aber der ein oder andere doch zu sicher. Zunächst konnte Oliver Günthner am Spitzenbrett noch ein sicherer Schwarzremis verbuchen, doch danach begannen die Leonberger zu wackeln. Martin Berger fand in guter Stellung nicht den richtigen Plan und büste eine Qualität ein, Zukri Avdic hatte einen Bauern mehr, aber stand dafür sehr verdächtig. Bei Franz Schlosser drohte ein Bauer flöten zu gehen, Andreas Thiele stand gedrückt und bei Bernd Schuh waren in Folge eines schönen Opferangriffs von Volker Scheeff der Flucht des Königs auf den Damenflügel 3 ganze Bauern zum Opfer gefallen. Zu diesem Zeitpunkt musste man sich überlegen an welchem Brett den wenigstens die 1,5 Punkte für ein 4:4 herkommen sollten. Doch dann bot Zukris Gegner Remis an und damit wendete sich das Blatt. Durch ein rechtzeitiges Remisgebot unterband Franz Schlosser die Kombinationsrechnung des Gegners der den Friedensschluß ebenfalls akzeptierte. Damit fehlte nur noch ein halber Punkt und der Optimismus kehrte zurück. Mit einer starken kämpferischen Leistung bereitete Martin Berger seinem Gegner mit dem Springerpaar so lange Probleme bis dieser einen Bauern und damit dem Leonberger auch einen halben Punkt geben musste. Bernd Schuh konnte während der Zeitnot des Gegners im Schwerfigurenendspiel satte 4 Bauern zurückgewinnen und verwertete seinen daraus resultierenden einen Mehrbauer dann souverän zum Siegpunkt.

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Bernd Schuh bei seinem Gewinn zum 5-2 (l.)

Auch Andreas Thiele hatte sich noch befreien können, akzeptierte dann aber in besserer Stellung das Remisgebot zum 5,5:2,5 Endstand. Damit fährt Leonberg als Tabellenführer zum Spitzenspiel am 2.12. in Stuttgart, die heute im Verfolgerduell gegen den neuen Tabellenzweiten Backnang unterlagen. Über Unterstützung und Zuschauer würde sich die Mannschaft freuen.

2. Spieltag Bezirksliga

Patzertag bei der Bezirksligamannschaft vom SV Leonberg

Eine unnötige und dabei hohe Niederlage musste die zweite Mannschaft des SV Leonberg gegen DJK Stuttgart Süd 1 hinnehmen. Wohl durch einen Kommunikationsfehler spielten nur 7 Leonberger und das Team startete mit einem 0-1 Rückstand. Till Engelhardt entwickelt sich in dieser Saison zu einem Lichtblick. Er gewann in einer schnellen Partie gegen seinen deutlich DWZ-stärkeren Gegner. Danach sah es sehr gut aus, als Werner Nefzer und Bernhard Böhmler mit Figurengewinnen deutlich vorne lagen. Unglaublicherweise verloren beide noch ihre Partien. Auch Martin Berger verlor seine Partie. Zwar baute er sich eine solide weiße Stellung auf, verbrauchte jedoch viel zu viel Bedenkzeit, so dass er in hochgradiger Zeitnot mit einer unausgereiften Idee zunächst eine Qualität einbüßte und danach auch schnell den ganzen Mannschaftspunkt. Auch Jürgen Schedler gab seinen Punkt ab. Als Ergebniskosmetik konnten dann noch die beiden Unentschieden von Arthur Schenk und Peter König angesehen werden. Diesen Spieltag sollten wir schnell vergessen und uns schnellstmöglichst wieder auf unsere Stärken besinnen! Im Nächsten Spiel geht es gegen den Tabellennachbarn Stuttgarter SF 5, ein sehr wichtiges Spiel im Rahmen des Klassenerhalts.

Leonberg mit zwei Teams im Viererpokal-Viertelfinale

2. Mannschaft siegt souverän gegen DJK Stuttgart Süd 3

In der ersten Runde des Stuttgarter Vierer-Pokals erkämpfte sich die zweite gemeldete Mannschaft einen deutlichen 4-0 Sieg und steht somit unter den letzten 8 Teams im Bezirk Stuttgart. Den Siegeszug startete Stephan Kaufhold, als sein Gegner ein Matt auf f2 übersah. Matthias Malitte legt kurze Zeit später mit seinem Sieg auf Basis einer englischen Eröffnung nach. Bernhard Böhmler erreichte aus einer ausgeglichenen Stellung nach und nach mehr Vorteil und gewann folgerichtig die Partie. Arthur Schenk tauschte im Mittelspiel seine beiden Türme gegen die weiße Dame und konnte seine aktivere Stellung in einen vollen Punkt verwandeln. Herzlichen Glückwunsch zu diesem deutlichen Sieg.

Die erste gemeldete Mannschaft erreichte über ein Freilos die nächste Runde und wird dann aktiv in das Geschehen eingreifen.

2. Spieltag Landesliga

Leonberg I erobert Tabellenspitze

Das erste Ausrufezeichen beim Gastspiel in Mönchfeld setzte Franz Schlosser der Ausgangs der Eröffnung bereits eine Qualität gewinnen konnte. Dass Edgar Stahl und Bernd Schuh mit weiß nicht über ein Remis hinaus kamen war vielleicht für sie persönlich etwas zu wenig, konnte aber das positive Bild an den Brettern aus Leonberger Sicht nicht wirklich trüben. Zukri Avdic hatte zu seiner bequemen Stellung einen großen Vorteil auf der Uhr und nachdem Andreas Thiele noch ein Remis eingestreut hatte, konnte er in der Zeitnot des Gegners trotz mancher Ungenauigkeit die Oberhand behalten. Franz Schlosser verwertete seine Qualität dann souverän und auch FM Oliver Günthner gewann in gewohnt ruhiger Manier. Arthur Schenk hatte in der Zeitnotphase einige Probleme zu lösen und konnte am Ende mit seinem Remis sicher zufrieden sein. Den Schlusspunkt setzte erneut Moritz Reck, diesmal allerdings in positiver Hinsicht. In einer eher gedrückten Stellung konnte er beim verteidigen einen Bauern einsammeln und nachdem der Rauch verflogen war, im Endspiel den ganzen Punkt einfahren. Dieser Brettpunkt zum starken 6:2 Auswärtssieg bedeutete die beim letzten Mal noch knapp verpasste Tabellenführung. Diese gilt es, in 3 Wochen beim Heimspiel gegen die Oberligareserve von Schmiden zu verteidigen.