Schach im Leobad

In den Sommerferien findet ihr uns an unterschiedlichen Tagen im Leobad! Schwimmen, Sonnenbaden, Sport und Schach … passt doch ziemlich gut! Ihr könnt einfach entspannt eine Partie spielen, euch am Gartenschach erfreuen, einfach nur kiebitzen. Vielleicht spielt einer unser Cracks auch mal eine Simultanrunde. Chinesisches Schach könnt ihr auch lernen!

Heute waren wir hinter der Wasserrutsche zu finden … war da im Schatten der Bäume auch sehr angenehm …

Chess960 Vereinsmeisterschaft

Bernd Schuh schlägt wieder zu

Im kleinen Eltinger Saal fanden sich 8 Vereinsmitglieder zur Chess960 Schnellschachvereinsmeisterschaft. Im Chess960 wird die Grundstellung der Figuren, außer den Bauern, auf der Grundreihe ausgelost. Es gibt nur die Regeln, dass der König irgendwo zwischen den Türmen stehen muss und es einen schwarz- und einen weissfeldrigen Läufer vorhanden sein muss. Daraus ergeben sich 960 unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten.

Die 8 Spieler teilte Turnierleiter Andreas Thiele in zwei Gruppen ein:

Gruppe 1: Bernd Schuh, Arthur Schenk, Martin Berger und Martin Klotz

Gruppe 2: Andreas Thiele, Matthias Malitte, Franz Schlosser und Finn Matzel

Bernd setzte sich in Gruppe 1 mit 3 Siegen durch, wobei er sich zwei Siege sehr hart erarbeiten musste. Arthur und Martin teilten sich den zweiten Platz mit 1,5 Punkten und kämpften in einer Chess960-Blitzpartie um den Halbfinaleinzug. Eine kleine Unachtsamkeit von Martin brachte in dieser Partie Arthur auf die Gewinnerstrasse.

In Gruppe zwei setzten sich Franz und Andreas mit jeweils 2,5 Punkten an die Spitze und kamen somit ins Halbfinale. Andreas gewann dann seine Halbfinalpaarung gegen Arthur und Bernd rang Franz nieder, so dass es zum spannenden Finale zwischen den beiden DWZ-stärksten Spielern kam. Im ersten Spiel mit 15 Minuten Bedenkzeit konnte keiner von beiden, trotz beidseitiger Möglichkeiten, den Sieg eringen. Die Entscheidung fiel dann in einer Blitzpartie, in der sich Bernd Schuh knapp die Vereinsmeisterschaft holte. (Martin Berger)

Ergebnis Monatsblitz Juni

Saisonpause, parallel laufende Vereinsmeisterschaftspartien und Turnierteilnahmen außerhalb von Leonberg führten dazu, dass nur 4 Spieler am Monatsblitz Juni teilnahmen. Es entwickelte sich im doppelrundigen Turnier ein spannender Dreikampf zwischen Franz Schlosser, Stefan Urlichs und Martin Berger. Am Ende teilten sich Franz und Martin den 1. Platz mit jeweils 4,5 Punkten und verwiesen Stefan und Jingbo auf die Plätze 3 und 4. (Martin Berger)

Schach und Dart

Die Saisonpause ist nun da und wir starteten 26.5. mit unserer ersten Sommerlochaktion. Angesagt war ein Turnierabend mit der Kombination aus Schach und Dart! Wer ist unser van Gerwen im Schachverein?! Zwölf Spieler starteten in den Wettkampf. Zunächst spielten wir ein Round-Robin-Bullet-Schachturnier. Nicht ganz so extrem wie im Internet. Es gab für die ganze Partie eine Minute Bedenkzeit und pro Zug zwei Sekunden Zugabe. Am Ende setzten sich zwei Spieler an die Tabellenspitze.  Bernd Schuh und Stephan Kaufhold holten jeweils 9 Punkte aus den 11 Partien. Dahinter folgten Andreas Thiele und Arthur Schenk mit 7,5 Punkten. Die nächstplatzierten waren Martin Berger, Bodo Buchmann, Franz Schlosser, Wang Ge, Peter König, Kai Nosbüsch, Marcel Otter und Yanik. Auf diese Rangliste wurden dann die Turnierpunkte von 12 bis 1 verteilt, Punkteteilung bei Platzierungsteilungen. Im Anschluss an das Schachturnier spielten alle zusammen eine Runde Darts im Modus 301-single-out. Hier startete jeder mit 301 Punkten. Die mit jeweils 3 Darts pro Hand geworfenen Punkte wurden dann jeweils davon abgezogen. Ziel war es, mit dem letzten Dart auf genau 0 Punkte zu kommen. Am treffsichersten war hierbei Martin Berger, der das Dartturnier damit gewann.  Auf den weiteren Plätzen folgten Peter König, Bernd Schuh, Franz Schlosser, Andreas Thiele, Arthur Schenk und Bodo Buchmann. Auch hier wurden auf die Rangliste 12 Punkte verteilt. Gesamtsieger des Turniers wurde Bernd Schuh mit 21,5 von möglichen 24 Punkten. Den zweiten Platz konnte sich Martin Berger mit 20 Punkten sichern. Auf dem 3. Platz folgte Andreas Thiele mit 17,5 Punkten.

Das Turnier hat allen sehr viel Spaß gemacht und es gab in beiden Turnieren sehr viel zu lachen und zu fluchen! Wir werden diese spannende Art eines Duathlons sicherlich in unser Programm aufnehmen und demnächst wieder anbieten. Die portable Dartanlage ist schnell aufgebaut und wir werden diese im Sommerloch zum Training öfters nutzen. (Martin Berger)

Endtabelle:

Name Schach Darts Gesamt
Bernd Schuh 11,5 10 21,5
Martin Berger 8 12 20
Andreas Thiele 9,5 8 17,5
Stephan Kaufhold 11,5 5,5 17
Arthur Schenk 9,5 7 16,5
Peter König 4 11 15
Franz Schlosser 5,5 9 14,5
Bodo Buchmann 7 5,5 12,5
Wang Ge 5,5 5,5
Kai Nosbüsch 3 3
Marcel Otter 2 2
Yanik 1 1

9. Spieltag Landesliga

Abstieg nach Niederlage gegen Waiblingen      

Nach einer bitteren 2,5:5,5 Heimniederlage gegen Waiblingen muss die 1. Mannschaft des SV Leonberg den Abstieg aus der Landesliga verkraften. Dabei hatten es die Leonberger am letzten Spieltag in der eigenen Hand. Nachdem feststand, dass es nur zwei Absteiger geben würde, hätte ein 4:4 gegen den direkten Verfolger zum Klassenerhalt gereicht. Die Waiblinger traten zum ersten Mal in dieser Saison in Bestbesetzung an und zeigten von Anfang an den notwendigen Siegeswillen.
Am Ende konnten auf Leonberger Seite lediglich Zukri Avdic und Bodo Buchmann ihre Spiele gewinnen, während Franz Schlosser ein Remis beisteuerte.
Nach der fünften Niederlage in Folge landet Leonberg letztlich auf dem 9. Tabellenplatz und tritt in der nächsten Saison in der Bezirksliga an. (Andreas Thiele)

 

9. Spieltag Kreisklasse

Saisonabschluss gegen Heimsheim

Sonntagmorgen einige ich mich mit Bodo – er kann nicht spielen. was gegen Heimsheim kein Problem sein solte. Auf Grund der Tabellensituation rufe ich auch niemanden mehr an.

Ok das heißt 0:1 hinten.

Egal, wir kämpfen.

Dann erwischt es aber relativ schnell David, der mit Herrn Schöps einen erfahrenen Gegner hat. Mit Schwarz steht David ständig unter Druck am Königsflügel, hält aber Stand. Davids f4 mit Angriff auf seinen Springer g3 ignoriert sein Gegner und kommt gefährlich mit seiner Dame nach h5. David glaubt wohl an ein Versehen – ne – alles kalkuliert. Es folgt leider schnell ein Matt, als er den Springer kassiert.

Matthias fragt nach einer Vorgabe – wegen Remis. Antwort heute sind alle vogelfrei. Er bietet an und bekommt sein Remis — allerdings ist er von einem Remis an Brett 3 ausgegangen.

Jetzt steht es 0,5 : 2,5 und mein Gegner bietet Remis. Klar, er will zum Sieg remisieren. Die Stellung ist aber nicht nur ausgeglichen, ohne Schwerfiguren, verbarrikadiert, egal ich sehe nichts und nehme an. Auch das schnelle Weiterspielen bringt die Partie nicht aus dem Gleichgewicht. Remis und 1:3, aber alle anderen Bretter stehen gut bis sehr gut.

Zuerst kann Till seinem Gegner die Bedeutung der siebten-Reihe zeigen. Er kombiniert sich auf die siebte-reihe durch und droht Matt auf g7 und h7. sein Gegner ist auf der 8ten-Reihe eingeschnürt und wartet regungslos auf das Ende. Till macht schnell.

Apostoloas auf Brett 4 kommt mit Weiß gut raus. Eine Damenfesselung bringt einen Turmgewinn.  Jetzt setzt sein Gegner alles auf eine Karte. Vor mit Hurra! Apostolos aber, brottrocken, haut eine Figur nach der anderen weg. Die wenigen verbliebenen reichen auch nicht mehr für einen wirklichen Königsangriff und so muss sein Gegner die dritte Figur opfern. Sieht danach aber die Nutzlosigkeit seinen Tuns ein und gibt auf.

3 : 3 et löööft!

Finn steht mit seinem König in der Mitte etwas unsicher ohne Rochade, hat aber einen Bauern mehr. Orgil geht dran, einen Bauern zu erobern.

Das heißt 2 gute Partien zum 4,5 :3,5 Mannschaftssieg

Nur so kommt es leider nicht.

An Brett 5 opfert Finn´s Gegner einen Läufer für 2 Bauern, 2 offene Linien und ein baldiges Matt. Diese Erfahrung wird ihn lehrreich sein und ihm in Zukunft helfen, auf solche Opfer besser zu achten.

Bei Orgil geht´s im Mittelspiel heiß her. Er geht mit einem Mehrbauern rein und kommt mit zwei Mehrbauern raus. Nicht alle Zuschauer haben das so erwartet — es war eben Leben drin.  Der Rauch ist verflogen, 2 Bauern mehr und der dritte lockt auf d5. Aber vergiftet. Orgil greift zu, Fesselung Grundreihenschwäche mit Matt, sieht übel aus, aber nur Show. Orgil ist sichtlich beeindruckt, greift fehl und stellt seinen Läufer ein und so wird aus einem vermeintlichen Sieg doch noch eine bittere Niederlage.

Leonberg 3 – 5 Heimsheim.

 

Ein Platz 5 zum Saisonende ist auf jeden Fall ein schöner Erfolg und ich bedanke mich bei ALLLLEN, die dies möglich gemacht haben.

Das war´s vom Schefff bis zum Herbst. (Jürgen Schedler)

 

8. Spieltag Kreisklasse

Auswärts beim Titelaspiranten Leinfelden

Ich verzichte auf Ersatzspieler zu Gunsten des letzten Spiels am nächsten Sonntag und wir treten mit 5 Mann an. Gegen Leinfelden nicht so schlimm, da die nicht Umsonst an der Tabellenspitze stehen.

An Brett 6 bekommt es Orgil mit einem erfahrenen Gegner zu tun. In einer abseits aller Theorie liegenden Eröffnung behält sein Gegner mehr Übersicht und am Ende das Zentrum. Eine Unachtsamkeit nutzt sein Gegner zum Figurengewinn, den er mit Routine umsetzt.

Bei mir tut sich nichts. Es wird Spanisch gespielt. Alle Figuren bleiben auf dem Brett — ich hasse das. Egal, mein Gegner gruppiert um, ich rücke nach und komme mit meiner Dame auf den Königsflügel. Es kommt, was kommen muss, f4 gefolgt von der großen Holzerei. Reduziertes Material und friedliches Remis.

Matthias startet wie die Feuerwehr und sein Königsangriff läuft wie von selbst. Er kann den Fianchettoläufer auf g7 tauschen und in der h-Linie Matt drohen. Was er dabei etwas vernachlässigt, ist die Sicherheit seines Königs. Auf die Rochade verzichtet er zugunsten des eigenen Angriffs. Sein Gegner unterbindet die Mattdrohungen und kommt mit seinen Figuren gut ins Spiel. Der fehlende Reserveturm auf a1 bringt wohl die Entscheidung. Aber ein toller Angriff!

An Brett 3 hat es Apostolos mit einer orthodoxen Eröffnung zu tun. Es geht gleich hoch her. Sein Gegner opfert mutig auf g3 eine Figur, kommt aber mit seinem Mattangriff nicht durch. Materiell hat Apostolos einen Läufer und einen Springer gegen einen Turm bei besserer Stellung. Sein Gegner bietet Remis, was alles aussagt.

Die heißeste Partie spielt aber Finn. Obwohl ihm sein Gegner mit Weiß ständig zusetzt, hält er Stand und sucht auch seine eigenen Chancen. Im Mittelspiel bekommt er einen Turm für 2 Leichtfiguren. Da er den gegnerischen Springer geschickt einsperren kann, ist er quasi mit einer Qualle mehr unterwegs. Mit noch 12 Sekunden auf der Uhr und noch 6 Zügen zu spielen, gibt er richtig Gas und schafft die Zeitkontrolle gerade so. Sein Gegner opfert seinen Läufer, um den Springer zu befreien. Das entstandene Endspiel ist schwierig, aber zu gewinnen. Finn erobert auch schnell einen Bauern am Damenflügel und alles läuft gut. Als sein Gegner Remis bietet, fragt er mich, was er tun soll. Ich sage ihm, dass solche Endspiele eigentlich nur ausgespielt werden, wenn es noch um den Mannschaftssieg geht, er aber gerne weiterspielen kann. Er willigt auf die Punkteteilung ein und kann auf seine Leistung stolz sein.

2.5-6.5, aber immer noch Platz 4 und einen schlagbaren Gegner in einer Woche. (Jürgen Schedler)

8. Spieltag Landesliga

Auswärtsspiel in Schmiden/Cannstatt

Die Erste aus Leonberg hat bei schönstem Frühlingswetter einen schweren Ausflug nach Schmiden vor sich. Ziel ist es, vielleicht einen Mannschaftspunkt mit nach Hause zu bringen, um im Abstiegskampf am letzten Spieltag bessere Karten zu haben. Schmiden/Cannstatt tritt fast in Bestbesetzung an und es wird also ein harter Spieltag. Als erstes merkt dies Arthur Schenk an Brett 2. Ein unvorsichtiges Schlagen eines Bauern bingt ihn unter starken Druck mit Mattdrohung auf f7 und gleichzeitigem Materialverlust. Trotz aller versuchten Tricks muss er sich dem Druck beugen.  Peter König (Brett 5) und Bernd Schuh (Brett 1) bekommen jeweils ausgeglichene Stellungen auf das Brett, die sich bis ins späte Mittelspiel und ins Endspiel durchziehen und beide müssen in Unentschieden einstimmen. Franz Schlosser agiert an Brett 3 unglücklich und bezahlt dafür mit einer Leichtfigur ohne Kompensation, was natürlich auch den Punkt an den Gegner gibt. David Schenzle verliert im Kampfgetümmel an Brett 8 leider auch eine Figur, kämpft jedoch tapfer weiter und schafft es im Endspiel auch, dass sein Gegner den überzähligen Springer gegen einen Freibauern zurückgeben muss. Die beiden Königsflügelbauern des Gegners sind dann gegen den einsamen h-Bauern jedoch zu übermächtig und Davids Bauern am Damenflügel zu langsam, so dass es 4-1 für Schmiden steht. Andreas Thiele muss an Brett 4 einen Angriff des Gegner abwehren, bei dem dieser einen Läufer gegen 3 Bauern gibt. Der Angriff verpufft dann auch schnell, jedoch kann Andreas nicht mehr als ein Remis herausholen. Der Mannschaftskampf ist somit verloren. Martin Berger einigte sich dann auch in ausgeglichener Stellung an Brett 6 mit seinem Gegner auf Remis. Norbert Nitsch erlaubte es seinem Gegner an Brett 7 in seine weiße Stellung einzudringen und zusätzlichem Druck eines Läufers von h6 aus konnte er größere Materialverluste nicht mehr verhindern. Endstand ist als 2-6 aus Leonberger Sicht. In der Tabelle stehen wir nach wie vor auf Platz 8. Nach den heutigen Ergebnissen in der Verbandsliga ist Platz 8 kein Abstiegsplatz. Spannend wird nun der letzte Spieltag. Wir spielen gegen unseren direkten Konkurrenten Waiblingen. Um sicher zu gehen, nicht von Waiblingen oder Sindelfingen überholt zu werden, muss ein Sieg her. Theoretisch wäre es dann auch möglich, Mönchfeld einzuholen, wenn Mönchfeld maximal Unentschieden spielt. Im günstigsten Fall kann auch ein Unentschieden gegen Waiblingen reichen. (Martin Berger)

 

7. Spieltag Kreisklasse

Heimspiel gegen Vaihingen-Rohr

Nun haben wir 2 Berichte … Jürgens Berichte sind natürlich beliebter ;-):

Jürgen Schedler:

Wir starten gut. Das bloße Erscheinen der „Zweiten Reihe“ mit Matthias, Orgil, Martin und August erschreckt die Gegner so, dass diese nicht antreten und wir 4:0 führen!!

Gespielt wird an den ersten 4 Brettern und das wird Z Ä H .

An Brett 1 hat es Bodo mit einem erfahrenen und starken Gegner zu tun. Er kommt mit Schwarz aber gut aus der Eröffnung und hat Ausgleich. Der Springerrückzug nach c8 um mit Anlauf der Gegner zu attackieren übersieht eine Finesse des Gegners und kostet einen Springer und schließlich die Partie.

Dafür hat Till an Brett 4 einen Springer gewonnen und steht auf Gewinn. Es tut sich aber stundenlang nichts.

Finn kommt mit Schwarz gut aus der Eröffnung, postiert seine Springer schön im Zentrum und ist bereit für einen starken Königsangriff. Wo er die Figur verliert bekomme ich nicht mit. Ich spiele Ersatz in der Ersten und stehe schlecht bis verloren. Eine Unachtsamkeit vermutlich. Nicht schlimm – wir führen immer noch 4:2 – und Apostolos steht jetzt auch auf Gewinn. Gespielt ca. 3 Stunden.

Nach ca. 3,5 Stunden ist der Mannschaftskampf der Ersten beendet – die Zweite spielt noch.

Ich kann daher verfolgen wie Apostolos seinen Gegner belagert, hier und da einen Bauern klaut und schließlich einen Springer gewinnt. Sein Gegner kann natürlich nicht aufgeben, da dadurch der Mannschaftskampf verloren wäre, und spielt weiter. Aber aussichtslos. Mit einer Springergabel beendet Apostolos das Treiben und sichert den Mannschaftssieg nach 4,5 Stunden Spielzeit.

Till der schon früh die Figur gewonnen hatte, setzt den Schlußpunkt. Nach stark 5 Stunden muss sein Gegner, der sich stark verteidigt hat, doch die Waffen strecken. Till gibt die Figur zurück für die Bauern am Königsflügel, behält aber einen gedeckten Freibauern am Damenflügel. Dieser entscheidet und wir beenden den Mannschaftskampf mit 6:2, 2:2 nach gespielten Partien und haben jetzt mit dem Abstieg nichts mehr zu tun.

Danke an ALLE!!!!

Wir haben aber noch 2 Spiele an denen ich die komplette Truppe noch brauche! Bitte Termine frei halten!!!!!!!!

 

Martin Berger:

Zum 7. Spieltag empfing Leonbergs Zweite das zweite Team aus Vaihingen-Rohr. Das Team um Jürgen Schedler, der heute in der ersten Mannschaft aushelfen musste, hatte gleich zu Beginn gute Karten, da Vaihingen-Rohr nur mit 4 Spielern antrat. Mit einem 4-0 im Rücken, läßt sich gut spielen! Trotzdem lief es dann zunächst nicht ganz so, wie es sich alle vorstellten. Bodo Buchmann erwischte an Brett 1 keinen guten Tag und nachdem er Material für einen starken Angriff opferte, dann jedoch eine Bauerngabel übersah, musste er seinen Punkt abgeben. Auch Finn Matzel (Brett 3) hatte keinen guten Tag und vergab seinen Punkt.  Apostolos Anastasopoulos (Brett 2) bekam eine offene Stellung auf das Brett, mit guten Angriffsmöglichkeiten und Springergabeldrohungen. Alles konnte sein Gegner gut abwehren und es kam zu einem Endspiel mit zwei isolierten Freibauern für Apostolos auf dem Damenflügel. Entscheidend war jedoch dann doch eine Springergabel, die seinen Gegner den verbliebenen Turm und somit entgültig die Partie kostete. Till Engelhard nutze an Brett 4 die ungünstige Stellung von zwei Leichtfiguren seines Gegners aus und gewann dadurch eine Figur. In der Folge konnte er diesen Vorteil zunächst nicht erfolgreich umsetzen und sein junger Gegner machte gehörigen Druck mit zwei vorgerückten verbundenen Freibauern. Dieser fand dann nicht die besten Züge und musste sich nach Eliminierung der Freibauern doch noch geschlagen geben. Tills Sieg besiegelte den 6-2 Endstand und einen sicheren Mittelfeldplatz in der Kreisklasse. (Martin Berger)