4. Spieltag A-Klasse

Renningen — ein guter Start — die halbe Miete

Wir starten gut. Um halb neun sind alle da. Kann los gehen. Überpünktlich in Renningen. Orgil kommt mit dem Zug – pünktlich da. SUPER!

So geht es auf den Brettern weiter.

Bevor ich verfolgen kann, was passiert, hat Till seinem Gegner schon einen Bauern geklaut. Schöne Kombi mit Springeropfer. So geht es gerade weiter. Neue Kombi mit Qualitätsgewinn.
Der gegnerische König in der Brettmitte, das geht nicht lange gut. Also genau 1,5 Stunden und wir haben den ersten Punkt.

Matthias scheint seinen Gegner zu überrennen. Voller Angriff in der h-Linie, mit Gewinn des Bauern auf h7. Beide Läufer und die Dame zielen auf die ramponierte Königsstellung, aber sein Gegner verteidigt geschickt. Trotzdem bleibt seine Königsstellung kritisch. Als Matthias die Dame noch auf den Königsflügel überführen kann, gehen dann doch langsam die Lichter aus. Zuerst fällt eine Figur für nix und dann kommt das Matt.

2:0 ett lööft.

Bei Uli an Brett 1 entsteht ein erbitterter Stellungskrieg. Die Figuren werden unentwegt umgruppiert.

Bei mir geht es eher ruhig zu.

Dafür hat Apostolos an Brett 4 mit Schwarz einen tollen Königsangriff eingeleitet. Diesen pariert sein Gegner mit allem was laufen kann. Das schnelle umschwenken an den Damenflügel bringt schließlich die Entscheidung. Seine Dame kommt über die 8te Reihe zu einer unangenehmen Mattdrohung, die nicht mehr zu parieren ist.

Fast gleichzeitig gewinnt Orgil. An Brett 6 muß er viel arbeiten, um in Vorteil zu gelangen. Erst im Mittelspiel mit Leichtfigur, 2 Türmen und Dame kann er entscheidend agieren. Er gibt seinen h-Bauern mit Schach, schlägt aber vorher die Qualität. Das entstandene Endspiel ist nicht leicht, da sein König etwas luftig steht. Nach Damentausch geht aber alles seinen Gang.

4:0 ett lööft immer noch.

Dieser Stand läßt meine Ehrgeizkurve ins bodenlose sacken. Nachdem ich die Dame für seine beiden Türme gegeben hatte, kontrolliere ich die e-Linie und das Geschehen. Komme aber nicht wirklich weiter. Mein Remisgebot wird sofort akzeptiert.

Bei Uli verlagert sich das Geschehen vom Damenflügel weg zum Königsflügel. Uli hat kurz, sein Gegner lang rochiert. Dieser stürmt auch mit g- und h-Bauer los. Interessiert Uli nicht. Er operiert mit seinen Springern geschickt, bis diese von h5 und h6 aus den Königsflügel beherrschen. Für Rückendeckung sorgen seine Läufer. Der Angriffsturm seines Gegners in der h-Linie hat sich nach diesen Springermanövern etwas verlaufen. Uli schreitet zu Tat und holt ihn ab. Im Prinzip alles entschieden, es dauert nur noch etwas, bis sein Gegner bereit ist, dies auch zu akzeptieren.

5,5:0,5.

Nach 4,5 Stunden ein tolles Ergebnis. Tabellenplatz 2.

Danke an alle!!

Weiter so!!

Der Boss (Jürgen Schedler)

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