3. Spieltag Kreisklasse

Ein Pünktchen macht noch keinen Sommer.

Magstadt 1 gegen Leonberg 2.Es geht verhalten los, in Magstadt. Nach ca. 2 Stunden haben sich David und sein Gegner diverse Doppelbauern produziert. Natürlich nicht, ohne dabei einiges an Material zu tauschen. Die Schwächen heben sich auf und Remis.

Mit Weiß kommt Till gut ins Spiel. Er setzt seinem Gegner ziemlich zu. Ein geschicktes Springermanöver bringt ihn in Vorteil. Er beherrscht die d-Linie mit seinen Türmen. Aber der Gegner ist zäh. Erst das Eindringen des zweiten Springers über f5 bringt Materialvorteil. Die Qualität im Endspiel gegen einen langsamen Springer ist klar gewonnen und Till setzt das auch souverän um.

Ich bekomme es mit einem Bekannten zu tun. Mit Schwarz dümpele ich so vor mich hin. Mein Gegner verfolgt meinen Plan-A: Lc1,Dc2 und Matt auf h7. Egal. Ich kontere und mein Läufer auf b7 erwacht. Es bringt nix. Remis. Auch in der Analyse keine Gewinnvariante.

An Brett 1 bekommt es Uli mit einem erfahrenen Gegner zu tun. Die Eröffnung (Französisch) meistert er ohne Problem. Im Mittelspiel tauscht er einen Läufer gegen einen lästigen Spinger auf f5 – kein Problem. Im Endspiel zeigt sich das Läuferpaar allerdings als überlegen, was zum Zeitpunkt des Abtauschs allerdings nicht zu sehen war.

Kai kommt mit Weiß super gut aus den Startlöchern. Der h5-Bauer des Gegners, nach kurzer Rochade, ist sein Ziel. Er kann die h-Linie öffnen und beide Türme in Position bringen. 2 Leichtfiguren hängen, völlig ohne Felder. Ein Gemetzel. Auch nach dem Verlust von 2 Figuren hat sein Gegner kein Problem. Das Spiel tobt. Nur nicht mehr lange. 2 Figuren sind 2 Figuren und Kai weiss, diese einzusetzen.

An Brett 8 spielt Matthias einen Königsinder. Alles schön. Rochiert aber nicht. Dies sollte sich rächen. Er kann nicht mehr kurz rochieren, der Umbau zur langen Rochade kostet einen Bauern und das Spiel.

Zwischenstand 3:3.

Die Partien die am längsten liefen, hatten natürlich Feuer.

Apostolos hat eine seiner verschachtelten Stellungen aufgebaut. Er schafft sich einen Freibauern auf c5. Er hat Druck gegen den rückständigen Bauern e4. Aber Sein Gegner kann alle Drohungen parieren. Das Spiel verlagert sich zum Königsflügel. Bauernketten, die sich gegenseitig angreifen. Wo tauschen, wo mauern? Irgendwo kommt Apostolos vom Weg ab. Der Springer des Gegners, bis dato abgemeldet, greift den Damenflügel vernichtend an. Apostolos versucht alles, aber nichts mehr zu retten.

Das kurioseste Spiel zum Schluß. Unglaublich!!!! Stefan geht mit Weiß in die Offensive. Merkwürdige Eröffnung … egal. Schaut gut aus. Er vertut sich mit einer Kombi und hat auf ein Mal nur einen Turm für zwei starke Läufer. Sucht aber Gegenspiel gegen den König. Ein deplatzierter Springer des Gegners und ein nicht im Spiel befindlicher Turm helfen. Ein Angriff mit dem h-Bauern soll helfen. Sieht auch gut aus. Sein Gegner hat mittlerweile einen Freibuern bis auf die dritte Reihe gebracht (au net schlächt). Sein Gegner reagiert über, tauscht den Bauern auf h5 und übersieht den Doppelangriff – Schach gegen den König g8 und den Turm d8. Turm gewonnen, im nächsten Zug ist der Freibauer weg und Stefan hat ne Qualle mehr. Schön und gut. Jetzt kommt Zeitnot!! Jeder schmeisst mit Figuren um sich, wie wild. Stefan gibt mal nen Springer – verloren. Sein Gegner gibt mal die Dame – verloren. Endgültig!!

OK, 4:4 und nen Punkt!!

Nicht mehr Schlußlicht. Rote Laterne abgegeben. Gut so. (Jürgen Schedler)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.