1. Spieltag Kreisklasse

Auswärts in Schönaich

Nachdem alle wach waren ging´s los. Allerdings nicht besonders gut.

David verpaßt in der Eröffnung die Entwicklung seines Königsflügels und kann ohne seinen Königsläufer und -turm seinen Gegner nicht stoppen.

Bei Tim an Brett 8 ist in der Eröffnung alles gut. Im Mittelspiel schleichen sich aber Felderschwächen ein, die sein Gegner geschickt nutzt. Die Entwicklung bleibt gehemmt und sein Gegner bekommt Materialgewinn.

Bei Orgil an Brett 7 läuft alles gut bis ins Endspiel. Er kann seine Basis auf b2 mit beiden Türmen verteidigen und es ist nicht klar ob sein Gegner Nutzen aus seiner passiven Position ziehen kann. Ein Läuferspieß auf beide Türme ist dann das Aus.

Apostolos hat es mit einem „Franzosen“ zu tun. Es kommt relativ früh zum Leichtfiguren Tausch. Ein unangenemes Schach von b4 zwingt den König zum Lauf nach e2, wo er zwar heroisch von Apostolos verteidigt wird aber alle Felder und Bauern sind mit dem König im Zentrum nicht zu verteidigen.

Der Lichtblick kommt von unserem Norweger. Bei Uli ist nach der Eröffnung nichts los. Er hat seinem Gegner die Bauernstruktur am Damenflügel zerstört, aber es nicht nicht klar, wie er daraus Nutzen ziehen kann. Zuerst gar nicht. Er startet einen schönen Angriff auf den König und parkt die Dame seines Gegners auf h7 ein. Jetzt gelingt der Angriff am Damenflügel mit entscheidendem Materialgewinn.

Matthias hat im Mittelspiel einen Bauern gegeben. Das Spiel ist immer noch ok. Als noch ein Bauer am Damenflügel verloren geht, ist das Spiel entschieden. Gegen die verbundenen Baueren in der a und b Linie gibt es keine Verteidigung mehr.

Tills Gegner probiert es mit einem mutigen Einschlag auf h3. Ein schönes Läuferopfer. Till rechnet richtig. Mit nur der Dame und einem Springer im Angriff schafft sein Gegner kein Matt. Die Mehrfigur und ein super postierter Springer auf f5 lassen Till gut in den Angriff kommen. Einige Bauern fallen. Et läääuft. Leider gerät sein König im Endspiel in ein Dauerschach, so dass sein hier ein halber Punkt fehlt.

Mein Gegner und ich hauen uns 10, 12 oder 15 Züge spanisch Theorie um die Ohren. Das schließen mit d5 mag ich nicht besonders und so muss ich mir für meinen Damenspringer was einfallen lassen. Ein dubioses Manöver nach b3, um einen Doppelbauern zu bekommen. Jedenfalls greift er mich am Königsflügel nicht mehr an! Ich behalte den Bauern und wir tauschen Diverses. Im Endspiel mit 2 Leichtfiguren stehe ich etwas schlechter. Da alle fertig sind, biete ich Remis und nach Ablehnung gebe ich auf und wir können fahren. (Jürgen Schedler)

Endstand Schönaich 3 – Leonberg 2: 6,5-1,5.

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