1. Spieltag Landesliga

Leonberg I erkämpft 4:4 in Rommelshausen

Am ersten Spieltag der Landesliga 2016/17 trat die erste Mannschaft in Rommelshausen an. Die stark ersatzgeschwächten Gastgeber gingen an Brett 8 in Führung. Norbert Nitsch ließ einen gegnerischen Springer in seine Stellung, der für Ärger sorgte. Nach Verlust von Qualität und Bauer war die Partie nicht zu halten. Bernd Schuh sorgte für den Ausgleich. In einem scheinbar remisigen Läuferendspiel nutzte er eine kleine Ungenauigkeit seines Gegners zum Sieg. landesliga_20160925aFast zeitgleich verloren Arthur Schenk und Andreas Thiele. Arthur verbrauchte in der Eröffnung zu viel Zeit, bevor er aktives Spiel erlangte. Die Zeit fehlte ihm im Mittelspiel, so dass er in Zeitnot fehlerhaft spielte und verlor. Mehrere kleinere Ungenauigkeiten führten bei Andreas zum schnellen Zusammenbruch der eigentlich sicheren Stellung, so dass es zwischenzeitlich 1:3 aus Sicht der Leonberger stand. Zukri Avdic und Peter König sorgten mit schön heraus gespielten Siegen für den erneuten Ausgleich. Zukri fing einen gegnerischen Läufer, der sich in seiner Stellung verirrt hatte. Nach dem Figurengewinn war die Partie schnell gewonnen. Peter gewann im Mittelspiel einen ganzen Turm. Die gegnerische Mattdrohung mit Dame und Springer kam zu spät. Peter war bereits mit Dame und Turm auf der gegnerischen Grundreihe und stellte unabwehrbare Drohungen auf. landesliga_20160925bBodo Buchmann knetete seinen Gegner am Damenflügel. Dieser schlug jedoch durch ein Springeropfer und bedrohlicher Initiative am Königsflügel zurück. Nach Abwehr der gegnerischen Angriffe blieben bei Bodo zwei Bauern auf der Strecke. In unklarer Stellung erzwang sein Gegner das Remis durch Dauerschachdrohungen.
Franz Schlosser sorgte dank kämpferischer Leistung für den erlösenden halben Punkt zum 4:4. In einem Damenendspiel lief ein gegnerischer Freibauer bedrohlich auf Franz König zu. Beim Vorrücken des Bauern stellte sein Gegner jedoch die eigene Dame ins Abseits. Durch geschicktes Dauerschach erzwang Franz letztlich nach 81 Zügen das Remis. (Andreas Thiele)

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