Humor im Schach

Sagt ein Schachspieler zu Zeus: „Lass uns eine Runde blitzen“.

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Ein Schachmeister starb. Nach ein paar Tagen hörte einer seiner Freunde eine Stimme, er war es!

„Wie ist es, wo bist du jetzt?“, fragte er.
„Was willst du zuerst hören, die gute oder die schlechte Nachricht?“
„Sag mir die gute Nachricht zuerst.“
„Nun, es ist wirklich himmlisch hier. Ständig gibt es Turniere und Blitzrunden und Morphy, Aljechin, Lasker, Tal, Capablanca, Euwe, Botwinnik, sie sind alle hier, und du kannst gegen sie spielen.“
„Fantastisch!“ Der Freund fragte: „Und was ist die schlechte Nachricht?“
„Du hast am Samstag Schwarz gegen Capablanca.“

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Was haben Liebe machen und Schach gemeinsam? – Bei beidem kommt es auf die richtigen Stellungen an !

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Sagt ein schwarzer Bauer zum weißen: „Na, wie geht’s bei der Feldarbeit?“ Sagt der weiße Bauer zum schwarzen: „Weißt du, derzeit bin ich hauptsächlich mit Dame decken beschäftigt.“ Der schwarze Bauer: „Uh, da wär ich vorsichtig! – wenn das der König zufällig sieht, bist du das nächste Bauernopfer.“

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Weiß: 1. e4 e5 Weiß: Dh5 „Hat dein König auch einen Magneten?“ Schwarz: (schaut unter seinen König) „Äh nein“ Weiß: „berührt – geführt!“ Schwarz: Ke7 Weiß: De5: Matt!!!

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Murphys Gesetz für den Schachspieler:
Man zieht immer den falschen Turm auf die offene Linie. (Anmerkung: Hätte man den richtigen Turm genommen, hätte der Gegner eine andere Variante gespielt und es wäre wieder der falsche Turm). Folgerung: Es gibt keine falschen Türme, nur falsche Varianten.

Du hast immer den schlechten Läufer. Hast du mal den guten Läufer, stellst du fest, dass er deine Bauern nicht decken kann.

Das, was du an Material zum Remis zu wenig hast, hast du nachher zum Patt zuviel.

Dein Opfer ist ein Einsteller. Der Einsteller des Gegners ist ein Opfer.

Wenn du alle Springer getauscht hast, rennst du in einen Spieß.

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Dr. Rober Hübner, promovierter Papyrologe, ist der beste deutsche Schachspieler seit Emanuel Lasker. Ihm werden viele Anekdoten zugeschrieben, zum Beispiel folgende:
Einmal bot ein Spieler Hübner remis an. Hübner: „Zu früh.“ Nach einer Reihe von Zügen gab es ein erneutes Angebot, Hübner: „Zu spät!“
Eine andere Anekdote rankt sich ebenfalls um ein Remisangebot, das mit den Worten: „Möchten Sie remis?“ offeriert wurde. „Nein!“, war die Antwort. „Sie wollen also gewinnen?“ „Nein!“ Nun war der Gegner verwirrt: „Was wollen Sie denn?“ „Spielen!“, sagte Hübner.

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„Die schönsten Stunden in meinem Leben verdanke ich dem Schach“, bekennt Frau Müller vor einer Freundin. „Warum?“ fragt die Freundin erstaunt. „Spielst du oft Schach ?“ „Ich nicht, aber mein Mann.“

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Osama Bin Laden und George W. Bush spielen Schach. Wer gewinnt? Osama Bin Laden, denn Bush hat nicht mehr beide Türme.

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Göffel, der Oberkiebitz, verrenkt sich den Hals und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Einige Tage später bekommt vom Verein ein Telegramm. „Gute Genesungswünsche. Deine Mannschaftskameraden – mit 4 zu 4 Stimmen, aber bei besserer Berliner Wertung.“

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Beim Mannschaftkampf meldet ein Mannschaftsführer beim anderen Zweifel an der korrekten Aufstellung der Spieler an:
“ Sagen Sie mal, ist das Euer rechtmäßiges erstes Brett?“ –
„Das müssen Sie verwechseln. Das ist unser recht gutes erstes Brett. Unser achtes Brett spielt recht mäßig.“

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In der Buchhandlung:
„Haben Sie ein Buch, wie man schnell Großmeister wird?“ – „Hmmm … schauen Sie sich doch mal in der Science-Fiction-Abteilung um!“

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Ein bekannter Großmeister trifft am Kuppenheimer Bahnhof ein und wird sogleich von Journalisten umringt; einer stellt die Frage: „Werden Sie während Ihres Aufenthalts auch Vergnügungslokale besuchen?“ Verblüfft fragt der Großmeister zurück: „Gibt es denn in Kuppenheim Vergnügungslokale?“ Am nächsten Tag steht in großen Lettern in der Lokalzeitung: Erste Frage des Großmeisters nach seinem Eintreffen: „Gibt es in Kuppenheim Vergnügungslokale?“

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Was ist der Unterschied zwischen einer großen Käsepizza und einem Großmeister?

Die Pizza kann eine vierköpfige Familie ernähren.

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Fischer schreitet mit einem sehr nachdenklichen Gesicht durch den Turniersaal.

„Was ist passiert?“, fragt Lombardy. „Ich stehe schlecht“, antwortet Fischer.

Lombardy: „Biete doch einfach Remis an.“

Fischer: „So schlecht stehe ich nun auch wieder nicht!“

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Schachprofis verbringen die Hälfte ihrer Zeit mit Schwarzarbeit.

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Als Jacques Mieses (deutscher Großmeister 1865-1954) ein Turnier in New York spielte, wurde er von einem Amerikaner, der seinen Namen falsch aussprach, gefragt:
„Are you Mister Meises?“
Mieses antwortete schlagfertig:
„No, I am Meister Mieses!“

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Anekdote von Wilhelm Steinitz (Schachweltmeister 1886 – 1894)

Während eines Wettkampfes wurde Steinitz einmal gefragt, wie er denn seine Chance sehe, das Turnier zu gewinnen.

Gesagt haben soll er: „Ich habe die besten Aussichten, den ersten Preis zu gewinnen – denn jeder muss gegen Steinitz spielen, nur ich nicht.“

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Nachdem Aljechin den Weltmeistertitel von Capablanca erobert hatte, verbrachte der Ex-Champion einen Teil seiner Freizeit in einem Pariser Café. Freunde, Bekannte und andere kamen oft vorbei, um mit dem charismatischen Capablanca zu plaudern oder eine Partie zu spielen. Eines Tages, als Capablanca gerade Kaffee trank und Zeitung las, kam ein Fremder zu ihm an den Tisch, deutete auf ein Schachspiel und gab zu verstehen, dass er bereit wäre zu spielen, wenn Capablanca einverstanden sei. Das Gesicht Capablancas erhellte sich. Er faltete die Zeitung zusammen, baute die Figuren auf, steckte dabei aber seine Dame ein. Sein Gegner (der offenbar keinen Schimmer hatte, wem er gegenüber saß) reagierte leicht verärgert und meinte trocken: „Hey! Sie kennen mich ja gar nicht! Ich werde Sie schlagen!“ Capablanca erwiderte leise mit einem höflichen Lächeln: „Wenn Sie mich schlagen könnten, würde ich Sie kennen.“

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Auf einer großen Kreuzfahrt von Europa nach Amerkia fuhr Capablanca mit. Auf dem Schiff gab es ein Spielsaloon an dem 2 Spieler eine Schach-Partie austrugen. Capablanca, der unbekannt in den Saloon eintraf, schaute interessiert zu. Als nach einer Weile der eine Spieler aufgab und die Figuren umschmieß und verärgert den Raum verließ, fragte Capablanca, ob er an seiner Stelle treten könne. Gesagt getan. Sie bauten die Figuren auf. In diesem Fall nahm aber der Meister seine Dame vom Feld. Capablanca willigte freundlich zu und verlor!! Er bat um eine Revanche! Die Figuren wurden wieder aufgebaut, diesmal aber nahm Capablanca seine Dame vom Brett – und gewann! (Vielen Dank, Hermann!)

2 Comments

  1. Norbert N sagt:

    danke für ein paar vergnügliche Minuten.
    Hoffentlich gibts mal eine Fortsetzung.

  2. Nun, ich hätte da noch eine Anekdote, die ich „irgendwo“ aufgeschnappt habe. Paßt sehr gut zum Letzten!

    Also:
    Auf einer großen Kreuzfahrt von Europa nach Amerkia fuhr Capablanca mit. Auf dem Schiff gab es ein Spielsaloon an dem 2 Spieler eine Schach-Partie austrugen. Capablanca, der unbekannt in den Saloon eintraf, schaute interessiert zu. Als nach einer Weile der eine Spieler aufgab und die Figuren umschmieß und verärgert den Raum verließ, fragte Capablanca, ob er an seiner Stelle treten könne. Gesagt getan. Sie bauten die Figuren auf. In diesem Fall nahm aber der Meister seine Dame vom Feld. Capablanca willigte freundlich zu und verlor!! Er bat um eine Revanche! Die Figuren wurden wieder aufgebaut, diesmal aber nahm Capablanca seine Dame vom Brett – und gewann!
    Man stellt sich nun gelegentlich die Frage, ob es sich ohne Dame besser spielt……

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