Erfolgreich bei der BJEM

Am 26.1. und 27.1. fanden in Stuttgart die Bezirksjugendeinzelmeisterschaften in unterschiedlichen Altersklassen statt. Über die Kreisjugendeinzelmeisterschaft hatten sich Vanessa Letz (U12), Elena Ouzounis (U10) und Lukas Ouzounis (U12) qualifiziert. Alle drei spielten ein sehr gutes Turnier und erkämpften sich viele Punkte. Lukas durfte in der schweren U12 Gruppe der Jungs antreten. Hier findet man schon einige erfahrene Cracks und Lukas erkämpfte sich mit 2 Siegen und 2 Remisen den 12. Platz. Super Ergebnis! Vanessa und Elena traten in der Altersklasse U12/U10 an, die in einer Gruppe spielten.  Vanessa erreichte mit Ihren zwei Siegen den 6. Platz und Elena mit einem Sieg und einem Remis den 7. Platz. Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Ergebnis. Elena konnte sich mit dem 7 Platz knapp vor ihre Konkurrentin in der U10 Altersgruppe setzten und wurde somit Bezirkseinzelmeisterin in der Altersklasse U10. Das ist doch ein sehr schöner Start in die Schachkarriere, oder? (Martin Berger)

6. Spieltag Bezirksliga

Zu Gast beim Tabellennachbarn

Zum heutigen Spiel reisen wir nach Leinfelden. Das Leinfeldener Team gehört für uns zum Favoritenkreis unserer Liga und somit ist es erstaunlich, dass wir „nur“ zum Tabellenfünften kommen. Aufstellungstechnisch sind wir dann auch leichter Underdog. Mathematisch ist ein 4,71-3,29 für Leinfelden zu erwarten. Aber schauen wir doch einfach mal. Lange tut sich nicht viel und die Stille … ohne Karnevalskrach 😉 … kann auch als Spannung interpretiert werden. Arthur Schenk (Brett 1) stellt sich, wie gewohnt, sturmbereit in Richtung gegnerischem König mit seinen weissen Figuren auf. Franz Schlosser (Brett 2) wählt eine Schwarze Verteidigung, in der Weiss einen giftigen Bauern auf f6 günstig platzieren kann, der Franz nicht so gefällt. Zukri Avdic (Brett 3) kann in der Eröffnung einen Bauern gewinnen. An den Brettern 4 bis 8, Stefan Urlichs, Martin Berger, Norbert Nitsch, David Schenzle und Matthias Malitte, sieht alles ausgeglichen aus. Stefan Urlichs einigt sich dann auch bald auf ein Remis mit seinem Gegner. Arthur erhöht nun sein Tempo am Königsflügel. Er erzeugt eine löchrige Bauernstruktur bei seinem Gegner und die Hilfstruppen sind zu weit entfernt, um dem schwarzen Monarchen zu helfen. Der schwarze Gegenangriff am Dameflügel ist zu langsam. Arthur bekommt seinen ganzen Punkt, 0,85 Punkte mehr als erwartet. Insgesamt sieht es ganz gut aus. Mein Gegner hätte mit einer besseren Zugwahl in eine vorteilhafte Stellung kommen können, hat dies jedoch übersehen und die Partie verflachte. Wir einigten uns auf Remis. Dadurch bekam das Team wiederum 0,18 Punkte mehr, als erwartet. David kämpfte lange mit den weissen Steinen um seinen schwachen d-Bauern. Zeitweise musste er einen Bauern geben und hatte es mit einem gegnerischen Freibauern am Damenflügel zu tun. Sein Gegner konnte ihn zwar bis auf die 3. Reihe vorpreschen lassen, da war aber dann Schluss und ein Remis stand auf der Berichtskarte.  Noch einmal 0,21 Punkte mehr als erwartet. Matthias holte kurze Zeit später auch ain Remis, nachdem ein Endspiel mit langen Bauernketten und jeweils einem Läufer als „Großbauer“ hinter den Linien entstand. In diesem Fall waren es nur 0,03 Punkte mehr als erwartet. Bei Norbert sieht es inzwischen nicht so gut aus. Er übersieht ein Läuferopfer auf h7. Im ersten Augenblick dachte ich, er kann es halten. Die Stellung war jedoch wirklich verloren und er gibt den ganzen Punkt ab. Hier verlieren wir 0,52 Punkte bezüglich der Erwartung. Franz liegt zwischendurch 3 Bauern hinten, jedoch verlockt die kaputte Bauernstruktur der weissen Stellung zu Remisträumen. Durch eine Ungenauigkeit mit dem h-Bauern ist es dann leider schnell ausgeträumt und das Team verliert  0,63 Punkte vom Erwartungswert. Es steht nun 4-3 für Leinfelden. Der Erwartungswert von Zukri liegt bei 0,45, was uns nicht reicht. Er hat nach wie vor einen Bauern mehr. Es sieht sehr imposant aus, als sein Gegner mit beiden Türmen und und der Dame auf der 2. Reihe stehen. Ein Turm wird nun jedoch abgetauscht. Sein Gegner findet dann im Verlauf nicht die optimalen Züge und Zukri kann plötzlich mit Matt- oder Turmgewinn drohen. Sein Gegner reicht die Hand zur Aufgabe. Endstand des Mannschaftsduells ist also 4-4. Wir konnten uns also 0,71 Erwartungswert klauen. Lassen wir uns schmecken. Vielen Dank an alle, insbesondere an Arthur mit seinem Supersieg an Brett 1.  Tabellentechnisch liegen wir im Mittelfeld. (Martin Berger)

KBEM 2019 startet in Leonberg mit 15 Teilnehmern

Die diesjährige Kreis-Blitz-Einzelschach-Meisterschaft startete am 1.2. in Leonberg. Mit 15 Teilnehmern wurden alle Runden ausgespielt, sodass das Turnier ca. 3 Stunden ging. Es war sehr lange ausgeglichen und versprach gegen Ende hin nochmals sehr spannend zu werden. Stephan, Martin, Bernd und sogar ich (David) mischten sehr lange vorne mit. Erst in der drittletzten (oder vorletzten) Runde traten die Titelanwärter Fritz und Markus, die sich schließlich um 1-2 Punkte von ihren Kontrahenten absetzen konnten, gegeneinander an. In diesem Duell konnte sich Fritz durchsetzen, sodass der Turniersieger nach diesem vorgezogenen Finale quasi feststand. Auch in der letzten Runde patzte der routinierte Blitzer nicht und fuhr seinen 13. Sieg in seiner 14. Partie ein. Seine einzige Niederlage an diesem Abend musste er gegen den Turnierleiter David hinnehmen :).

Die Gesamttabelle:

Platz Name DWZ Punkte Wertungspunkte
1 Fritz Zöllmer 1930 13 12
2 Markus Kottke 2110 12 10
3 Bernd Schuh 2117 11 9
4 Martin Friebe 10,5 7
5 Stephan Kaufhold 1825 10,5 6
6 David Schenzle 1559 10 5
7 Andreas Fechner 1680 6,5 4
8 Finn Matzel 1542 6 3
9 Jörg Uhlarz 1510 6 2
10 Hinrich Ganzenberg 1791 5,5 1
11 Stefan Urlichs 1839 5 0
12 Matthias Malitte 1493 3,5 0
13 Michael Eppinger 1545 2 0
14 Leon Erzic 2 0
15 Michael Kittelberger 1434 1,5 0

Durch den direkten Vergleich wurde kein Platz doppelt belegt. Ich möchte mich nochmals bei allen Teilnehmern für das tolle Turnier bedanken.

(David)

6. Spieltag A-Klasse

Erste Niederlage der Saison

Es geht gegen Böblingen aber gut los. Till an Brett 2 spielt wie die Feuerwehr. Die Figuren verschwinden schneller, wie das menschliche Auge folgen kann. Es entsteht ein Endspiel mit 3 Leichtfiguren und 6 Bauern. Gleich verteilt 4 am Königsflügel, 2 am Damenflügel. Ich denke mir so – Remis. Till´s Gegner will es aber wissen; greift an; übersieht einen Zwischenzug; 2 Figuren verschwinden. So weit so gut. Das jetzt entstandene Endspiel ist klar besser für Till. Er kassiert den a-Bauern. Sein König steht klar besser im Zentrum und sein Freibauer läuft. Sein Gegner wehrt sich noch. Vergebens.

An Brett 6 läuft das Spiel nicht unähnlich. Es darf getauscht werden und wird auch. Mit h2, f2 und f3 kann Tim die Bauernstruktur seines Gegners zerstören. Das Endspiel sieht gut aus, mit Springer gegen Läufer. Man beachte!! Sein König ist aber noch nicht im Spiel und so kommt sein Gegner auf. Am Schluss ein gerechtes Remis.

Matthias hat im Königsinder keine Schwierigkeiten. Alles Standard. Er kann mit seinem Angriff am Damenflügel seinen Gegner sichtlich überraschen. Über die halboffene b-Linie entwickelt er Druck gegen b2. Der Angriff sieht schön aus, aber es fehlen die Figuren. Der Gegner verteidigt mit allem was er hat und so ist das Remis auch gerechtfertigt.

Bei mir gibt es mit Weiß natürlich Damengambit. Mein Gegner will nicht so recht und wir landen irgendwie im Sumpf. Also ein Durcheinander. Gefällt mir Anfangs nicht so richtig. Muss meinen weißfeldrigen Läufer auf d3 tauschen, der schwarzfeldrige kommt über g5, h4 nach g3 und wird da geschlagen. Auch weg. Also mit den Springern. Im Mittelspiel komme ich auf. e4,e5,a5,b4 – die Bauern rollen. Mein Springer kommt über e4 nach d6 mit Schach und ist da gedeckt von e5. Sieht schön aus plus 1,5 Bauern, bis ich den Springer einzügig einstelle. Schöne Sch…. .

Orgil spielt Spanisch. Alles Gut bis zum Ende der Theorie. Danach wird es komisch, aber deswegen nicht schlecht. Erst das Figurenopfer auf h7 schien mir etwas voreilig, da seine Figuren zu weit weg waren, um schnell den gegnerischen König zu versenken. Sein Gegner kann sich langsam konsolidieren. Orgil kann noch die Qualität erobern, aber dadurch wird Material getauscht und die Figur mehr macht das Rennen.

Im Gegensatz zu allen anderen Spielen wird bei Apostolos überhaupt nichts getauscht. Jeder behält was er hat. Es folgt ein Geschiebe. Dabei lässt sich Apostolos vielleicht etwas in die Defensive drängen. Aus dem Mehrbauern wird ein Minusbauer. Im Schwerfigurenendspiel eine knifflige Sache. Man einigt sich auf Remis.

3,5 zu 2,5 für die Spvgg Böblingen. Da war mit Sicherheit mehr drin. Egal. Wir verkraften die Niederlage und machen in 4 Wochen alles besser!!! (Jürgen Schedler)

5. Spieltag B-Klasse

Ein Remis, 3 : 3, das war zu wenig

Am 13. Januar, na klar der 13., mussten wir nach Sindelfingen. Ein Team der unteren Tabellenhälfte. Aber es war ja der 13.

Am Brett 1 spielte August Choma wie gewohnt. Still und konzentriert nahm er die Stellung seines Gegners ins Visier. Doch sehr bald stellte sich heraus, dass der Gegner einen sehr guten Tag erwischt hatte. August verlor zuerst die Qualität, dann auch die Quantität und schließlich die Partie.

Am Brett 2 spielte Martin Klotz. Hatte wie immer Probleme in der Eröffnung, konnte dies aber im Mittelspiel kompensieren und schließlich einen Stellungs- und Qualitätsvorteil erzielen. Dann kam eine unkonzentrierte Phase. Vor lauter gewinnen wollen lief meine Dame in eine Springergabel und war einfach weg!

Am Brett 3 sollte Stefan Gruber spielen, doch sein Gegner zog es vor, im Bett zu bleiben. So konnte Stefan für unsere Mannschaft einen Punkt verbuchen.

Am Brett 4 spielte Leon Erzic. Eine gute Eröffnung war schon der halbe Sieg. Nach kurzem Spiel hatte er eine Figur mehr und brachte seinen Gegner mehr und mehr in eine bedrohliche Lage, was schließlich zu einem klaren Sieg führte.

Am Brett 5 spielte Lukas Ouzounis. Leider konnte er seine gute Form dieses Mal nicht zeigen. Schon in der Eröffnung hatte er Stellungs- und Materialnachteile. Konnte sie trotz gutem Spiel nicht mehr ausgleichen und verlor leider die Partie.

Am Brett 6 spielte Thomas Polarcyk. Zielstrebig führte er die weißen Steine übers Brett. Hatte sich sehr bald auch einen materiellen Vorteil erspielt und zwang seinen Gegner, sich mit allen Mitteln zu verteidigen. Doch Thomas spielte die Partie souverän zum Sieg für uns zu Ende.

Das Remis gegen diesen Gegner ist leider etwas zu wenig. Am Brett 2 musste einfach ein Sieg her, so darf man eine Gewinnstellung nicht verspielen. Trotzdem war das Remis wahrscheinlich der Klassenerhalt. In diesem Sinne, auf ein Neues, wie Jürgen sagen würde.

Der Chef. (Martin Klotz).

5. Spieltag Bezirksliga

Die Narren sind los

Hoppla … da stehe ich vor der Eingangstür, meine Schachpartie geistig vor den Augen, da fällt mir das Plakat neben der Tür auf. Masken entstauben ab 13 Uhr. Hä? Wir sind doch bis 15 Uhr da! Oh nein … wir haben ja heute nur den kleinen Raum. Ok … vielleicht sind wir ja um 13 Uhr schon durch und der Karnevalsverein kommt spät. Leider nicht so … um halb elf sind sie da. Der Raum wird zum Klamottenwechsel und Materiallagerung genutzt. Veranstaltung ist auf dem Vorplatz. Hatte schon mit dem Mannschaftsführer der Schönaicher gesprochen und wir machen ruckzuck einen Raumwechsel. Nur mein Gegner ist ziemlich entrüstet und motzt rum. Ich sag nur … kein Wunder, er steht schlecht und sucht nach Gründen, wie er seinen Punkt noch retten kann. Das Spiel läuft jetzt aber normal weiter. Kurt, den wir heute an Brett 1 aufgestellt hatten, kam leider nicht, so dass wir mit 0:1 starten. Arthur (Brett 2) spielt eine glänzende Partie und dringt mit seinen weißen Figuren tief in die sizillianische Stellung seines Gegners ein. Der sieht kein Land mehr und streckt die Hand über das Brett. Inzwischen sieht es auch bei David (Brett 8) und Franz (Brett 3) sehr gut aus. Meine Partie (Brett 5) sieht auch sehr gut aus. Angesteckt durch meinen Spielgegner kommt das gegnerische Team nun auf die Idee, dass es hier zu laut sei. Im Nebenzimmer hört man leise Stimmen vom Fastnachtsverein. Einmal lief jemand mit Schellen durch den dortigen Raum und es wird ab und zu gelacht. Es ist wirklich nicht laut. Da ist das Fußbodenknarren in anderen Spiellokalen, in denen wir schon waren, deutlich lauter. Mein Gegner will den Spielabbruch. Ein paar seiner Mannschaftskollegen würden nun mitziehen. Klar … sie stehen gerade mit dem Rücken zur Wand. Ich frage den Mannschaftsführer, ob er wirklich meine, es sei zu laut … naja … ein bisschen … meint er. Ich rufe beim Staffelleiter an, kann ihn aber nicht erreichen. Ich mache eine Tonaufnahme vom Lärm. Habe es gerade noch einmal angehört. Man hört so gut wie nichts! Ein Spieler des gegnerischen Teams meinte … was soll der Quatsch. Lasst uns einfach fertig spielen. Gesagt getan. Franz holt nun seinen vollen Punkt. Finn (Brett 7) muss leider ein berührt-geführt ausführen und kommt so in eine Springergabel. Am Ende ist der Punkt weg. David erntet das Ergebnis seines Druckspiels am Königsflügel in Form eines Mehrläufers. Geschickt führt er das Endspiel zum Sieg. 3:2 für uns. Ich habe eine Gewinnstellung. Mein Gegner wird nun aggressiver und will einen Spielabbruch. Lärm ist garantiert gar nicht mehr zu hören, da die Narren nun in der Kirche sind … 100m entfernt. Zukri sieht sich in einem Leichtfigurenendspiel mit jeweils mehreren Bauern. Keiner kann da gewinnen und die beiden Spieler einigen sich auf Remis. In gewonnener Stellung (Diagramm) mache ich, nach Absprache mit meinen Teammitgliedern, ein Friedensangebot an das gegnerische Team und meinen Gegner und biete Remis an. Hiermit ist ein Unentschieden gesichert und mein Gegner beruhigt sich vielleicht auch wieder. Er zittert total und ich mache mir schon fast Sorgen um ihn. Außerdem will ich vermeiden, dass die Partie so lange dauert, dass die Fastnächtler zurückkommen und wirklich lustigen Krach machen. Er nimmt das Remis an, reagiert aber nach wie vor unfreundlich. Es steht 4:3 für uns. Norberts Partie (Brett 6) sieht auf den ersten Blick remislich aus. Endspiel mit verteilten Bauern und Läufer für Norbert, Springer für seinen Gegner. Eine kleine Ungenauigkeit bringt einen entscheidenden Vorteil für den Schönaicher und somit kommt es zum 4:4 Endstand des Mannschaftsspiels. Ich spreche mit dem Mannschaftsführer der Schönaicher, ob sie noch protestieren wollen. Er bestätigt, dass sie nicht protestieren werden und es auch nicht so schlimm laut gewesen sei. Außerdem hätten ja alle die gleichen Bedingungen gehabt. Vielen Dank, dass wir dies so konstruktiv lösen konnten. Das 4:4 war da sicherlich auch eine gute Grundlage. Mein Gegner sprach beim Rausgehen wieder von Protest einlegen … netter Typ … hätte ich doch einfach die Partie zum Sieg weitergespielt. Der Spieltag hat uns einiges gelehrt. Unter anderem: achte darauf, welche andere Vereine in den Nebenräumen sind oder welche Räume hast du gebucht oder der Schachspieler ist sehr geräuscheempfimdlich, wenn er am verlieren ist … ist aber nicht neu ;-). (Martin Berger)

Erstes Blitzturnier 2019

Das Januar-Blitzturnier fand mit 5 Teilnehmern statt, weswegen der Gewinner in einem doppelrundigen Turnier ermittelt wurde. Die Hinrunde konnte Stephan mit 3,5 Punkten aus 4 Partien knapp für sich entscheiden. Martin war ihm mit 3 Punkten dicht auf den Fersen. Die Rückrunde spielte Stephan dann fehlerfrei ohne Punktabgabe zu Ende und so sicherte er sich mit 7,5 Punkten den ersten Platz. Martin (5 Punkte), Jörg (4 Punkte), David (3,5 Punkte) und Stefan folgen in der genannten Reihenfolge auf den weiteren Plätzen. (David Schenzle)

4. Spieltag B-Klasse

Am 2. Dezember empfingen wir die Schach-Kids Bernhausen. Formell die etwas schwächere Mannschaft in der B-Klasse.

Brett 1, wie so oft schon, August der Starke (Choma), Brett 2 Martin Klotz, Brett 3 Leon Erzic, Brett 4 Lukas Ouzounis, Brett 5 Jingbo Huang und schließlich Brett 6 mit unserem Thomas Polarczyk.

Leider hatten wir keinen guten Start. Das Brett 2 musste die Partie nach dem Motto aufgeben – schwub, weg war der Turm -. Etwas problematischer erging es am Brett 5. Nach einer fürchterlichen Metzelei konnte der Gegner nach ca. einer halben Stunde den Sieg für sich verbuchen.

Nun zu Brett 1. Hier baute August ganz llaannggssaamm seine Stellung Zug um Zug aus. Der gegnerische weiße König wurde schließlich in die Ecke gedrängt und war bereit zum Matt. Haste gut gemacht August.

Brett 3 mit Leon. Schon kurz nach der Eröffnung konnte Leon einen kleinen Vorteil erspielen, den er immer mehr ausbaute, so dass schließlich der Gegner mit einem Handschlag die Partie beendete.

An Brett 4 setzte sich der sehr positive Trend von Lukas fort. Nach einer guten Eröffnung konnte Lukas, der sehr ruhig und überlegt spielte, das Spiel immer mehr zu seinen Gunsten wenden, so dass er schließlich eine gute Stellung im Endspiel hatte. Das sah auch sein Gegner so, der schließlich die Überlegenheit von Lukas anerkennen musste. Ein schöner Sieg!

Brett 6 war eine Bank. Hier konnte Thomas seine gute Form ausspielen. Schon in der Eröffnung hatte sich die Stellung sehr einseitig in Richtung Thomas geneigt. Mit seiner gewohnten Ruhe setzte er seinem Gegner zu. Er verbesserte nach und nach die Stellung, kam zu Materialgewinn und erzwang schließlich das Matt.

Der Sieg fiel mit 4 : 2 schließlich doch noch sehr gut aus, das den Klassenerhalt zwar nicht sichert, aber schon wahrscheinlicher macht. Danke Jungs, das war gut. (Martin Klotz)

5. Spieltag A-Klasse

Vaihingen-Rohr spielt ohne 2, verloren 4, Schneider 5 — oder so ähnlich

Gleich zu Beginn wurde das Brett 2 abgesagt. Kam auch nicht und Till, eh etwas Grippe geschwächt, kommt zu einem schnellen Punkt.

Brett 3 ist auch nicht da – soll aber erscheinen. Tut er auch – fünf nach Halb. Zu spät. Auch Apostolos macht einen schnellen Punkt.

2:0 nach 30 Minuten

Mein Gegner und ich hauen uns die Damengambittheorie um die Ohren. Kommt nicht viel bei rum. Ausgeglichene Stellung.

Bei Tim dagegen läuft es rund. Schon in der Eröffnung kann er den wichtigen Zentrumsbauern auf d3 klauen. Und das ist erst der Anfang.
Jetzt werden aber gleich komplette Figuren verspeist. Zuerst ein Turm.

Orgil bekommt mit Weiß zwar Angriff, ob die gegnerische Stellung schon sturmreif ist, mir kommen Zweifel. Jedenfalls kommt sein Springeropfer auf e6 mit brachialer Gewalt. Zwei Bauern für die Figur – OK – aber sein Gegner hat Gegenspiel.

An Brett 6 bei Marcel (schön dass es trotz Schichtarbeit geklappt hat) ist die Eröffnung eher ruhig. Jeder baut sich auf, entwickelt seine Figuren, aber Marcel hat schon mehr Zentrum und mehr Druck. Ein feiner Abzug bringt den Bauern auf h6.

Bei dieser Bilanz bietet mein Gegner Remis. Wir hatten vor Jahren schon gegeneinander gespielt. Auch alles Ausgeglichen. Ich habe es dann mit der Brechstange versucht. Keine gute Idee. Ich hätte eigentlich verlieren müssen und stand zwischenzeitlich auf -4,2, habe aber betrogen und Remis gehalten. Für derartige Manöver ist heute keine Notwendigkeit — gleich Remis.

Tim hat, während ich das Remis annehme, auch noch den gegnerischen Läufer kassiert. Seine Dame auf h3 nimmt dem gegnerischen König auf g1 alle Felder (Bauer auf f2 vorhanden). Außerdem greift seine Dame den Bauern auf g4 an. Sein Turm auf der vierten Reihe ebenfalls. Nur die gegnerische Dame steht noch zwischen Turm und eigenem Bauern und muss weg. Es kommt: Dame zieht weg, Turm schlägt Bauer und Matt im nächsten. Sein Gegner gibt auf.

3,5 :0,5 – Kampf entschieden

Orgil´s Gegner könnte die Damen tauschen, dabei einen Bauern zurückbekommen, macht das aber nicht und ich weiss, es besteht Hoffnung. Da der Mannschaftskampf entschieden ist bietet, Orgil Remis, was sein Gegner sofort annimmt.

Der spannendste Kampf findet aber bei Marcel statt. Tolle Springermanöver auf beiden Seiten. Eine Unachtsamkeit bringt noch einen Bauern ein — aber auch die offene h-Linie für den Gegner. Als ich mich gerade auf ein langwieriges Mittelspiel einstelle, gibt sein Gegner unvermittelt auf. Marcel ist genauso überrascht wie ich. Natürlich hat sein Gegner 2 Bauern weniger, aber noch 6 Figuren im Spiel und Ressourcen wie z.B. die offene h-Linie. Egal.

Mit 5:1 haben wir vielleicht etwas zu hoch gewonnen; macht mir aber NIX!!! Tabellenplatz 2, einen halben Brettpunkte hinter Magstadt.

Nicht vergessen nächste Woche Weihnachtsfeier!!!!

Danke an alle! (Jürgen Schedler)